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14.12.2013

13:15 Uhr

Erdgas-Golf

Nach GTI kommt TGI

Der GTI ist ein Klassiker bei Volkswagen: Er steht für bezahlbaren Fahrspaß. Weniger emotional geht es auf den ersten Blick bei seinem neuen Bruder, dem TGI, zu: Der Erdgas-Golf soll grün und günstig sein.

Mit dem Golf TGI schickt VW jetzt seinen europäischen Bestseller mit Erdgas-Antrieb an den Start. mid

Mit dem Golf TGI schickt VW jetzt seinen europäischen Bestseller mit Erdgas-Antrieb an den Start.

WolfsburgLahm und langweilig, mehr fällt den meisten Autofahrern zum Thema Erdgas nicht ein. Grün und günstig wäre richtiger. Bewegung in die Szene kommt nun von Volkswagen. Die Wolfsburger schicken ihren europäischen Bestseller mit CNG-Antrieb an den Start. Der Golf TGI BlueMotion schlägt in seiner Klasse nicht nur bei den Energiekosten jeden Benziner und Diesel um Längen, sondern fährt auch in Sachen Ökologie an der Spitze.

Stünde am Heck nicht das Kürzel TGI, wohl niemand würde bemerken, welcher Art von Antrieb unter dem Golf steckt. Erst der Blick unter die Kofferraummatte (hier sitzen die Gastanks), hinter den Tankdeckel (zweiter Anschluss) oder aufs Cockpit (zwei Tankanzeigen) verrät, dass hier irgendetwas anders ist: Dieser Golf fährt mit Erdgas.

Erstmals integrierte Volkswagen damit die CNG-Technik in seinen neu entwickelten modularen Querbaukasten MQB, der von Beginn an für sämtliche Antriebe ausgelegt wurde. „Das reicht von der Batterie über Hybrid bis zum Turbo-Benziner – und eben auch für Erdgas“, sagt Jörg Worm, bei VW-Leiter Applikationen Erdgasfahrzeuge.

Handelsblatt Online Autotest: Nostalgiker gegen Neuling: Das GTI-Duell

Handelsblatt Online Autotest

Nostalgiker gegen Neuling: Das GTI-Duell

Ein GTI ist was Besonderes. Aber darf ein VW Golf über 42.000 Euro kosten? Das finden die erste und die jüngste Käufergeneration zu teuer. Und die Tester streiten: Wie viel „modernen Ballast“ darf ein GTI mitschleppen?

Der Brennstoff gilt unter Autobauern als einer der saubersten und effizientesten überhaupt. Fossil gefördert stößt Erdgas bei seiner Verbrennung gut 25 Prozent weniger CO2 in die Atmosphäre als es Benzin oder Diesel tun würde. Regenerativ gewonnen, zum Beispiel als Biogas oder aus Windkraft, wird der Golf TGI sogar zum klimaneutralen Öko-Streber.

Auch beim Thema Energie ist Erdgas unschlagbar. Bezogen auf den Brennwert ist es um die Hälfte günstiger als Benzin oder Diesel. 100 Kilometer mit dem Golf TGI kosten bei einem Normverbrauch von 3,5 Kilogramm lediglich 3,70 Euro. Ein Golf TDI dürfte somit nicht mehr als 2,2 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen, wolle er hier gleichziehen. Was er nicht schafft. Lediglich ein Elektroauto hält von den reinen Fahrkosten her mit dem Erdgasauto Schritt.

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