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04.05.2017

08:45 Uhr

Fahrbericht Ford F-150 Raptor

Traumwagen für Dreckskerle

Quelle:dpa

Als wäre der F-150 nicht groß genug, setzt Ford noch den Raptor oben drauf. Es ist nicht pure Power, die den Pick-Up so spektakulär macht. Es ist die Gleichgültigkeit, mit der sein Fahrer über den Rest der Welt brettert.

Das hat er seiner martialischen Front, dem breiten Bug und stattlichen Format zu verdanken. Foto: Nick Nacca/Ford/dpa Ford

Der F-150 Raptor ist ein Blickfang

Das hat er seiner martialischen Front, dem breiten Bug und stattlichen Format zu verdanken. Foto: Nick Nacca/Ford/dpa

Bei diesem Wagen träumen gestandene Männer wieder vom Sandkasten und würden am liebsten sofort in die Spiel- und Matschhosen springen. Denn als wäre ein Pick-Up wie der Ford F-150 nicht schon faszinierend genug, gibt es die Mutter aller Cowboy-Autos jetzt auch wieder als Raptor.

Der Ford F-150 Raptor ist gebaut für die Wüstenrennen in Kalifornien und die Wildnis im weiten Westen. Diese Power-Pritsche kennt keine Grenzen. Nicht im Gelände und auch nicht im Geschäft.

Obwohl Ford den auffälligen Exoten offiziell in Deutschland nicht anbietet, schafft es der Raptor mithilfe einer Handvoll freier Importeure doch auf die Autobahn und in die Kiesgruben der Republik. Allerdings lassen die sich das Vergnügen teuer bezahlen.

Gibt es den Raptor in Amerika schon für lachhafte 49.520 Dollar (ca. 46.500 Euro), kostet er in Deutschland etwa doppelt so viel. Damit liegt er auf dem Niveau echter Sportwagen. Allerdings ist das die einzige Gemeinsamkeit, die der Pick-Up mit Porsche und Co hat. Denn in allen anderen Disziplinen ist der Ford den üblichen Flachmännern haushoch überlegen.

Zwar klingen 5,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h nicht viel, aber startet der Koloss erstmal, ist man von dem rohen und ungezügelten Fahrgefühl überwältigt. Ford

Ford F-150 Raptor

Zwar klingen 5,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h nicht viel, aber startet der Koloss erstmal, ist man von dem rohen und ungezügelten Fahrgefühl überwältigt.

Das beginnt beim Auftritt, weil er mit seiner martialischen Front, dem endlos breiten Bug und dem stattlichen Format mehr Blicke fängt als jeder Bugatti. Das geht weiter beim Platzangebot, weil man sich in dem Pick-Up mit SuperCrew Cab weder beim Gepäck beschränken muss, noch bei der Zahl der Passagiere.

Denn wo sich die Insassen in einem Lamborghini ziemlich lieb haben müssen, können sich in diesem Auto fünf Leute breit machen, ohne auf Tuchfühlung zu gehen. Selbst das Einsteigen ist ein Kinderspiel, wenn man erst einmal die hohen Trittbretter erklommen hat. Und das gilt natürlich ganz besonders für die Fahrleistungen.

Wer die hohen Trittbretter erklommen hat, kann es sich hinter dem Steuer bequem machen. Alle Insassen haben viel Platz. Ford

Ford F-150 Raptor

Wer die hohen Trittbretter erklommen hat, kann es sich hinter dem Steuer bequem machen. Alle Insassen haben viel Platz.

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