Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

04.01.2012

15:10 Uhr

Fahrbericht Fuso Canter

Schlanker Typ ohne Allüren

VonWolfgang Tschakert
Quelle:mid

Der Leichtlastwagen Canter des japanischen Herstellers Fuso wirbt mit moderner Fahrzeugtechnik. Die hat in dieser Lkw-Klasse sonst keiner zu bieten.

Mercedes-Benz Die ersten Fahreindrücke bestätigen die gelungene Abstimmungsarbeit, der Reifegrad des Canter ist erfahrbar. mid

Mercedes-Benz Die ersten Fahreindrücke bestätigen die gelungene Abstimmungsarbeit, der Reifegrad des Canter ist erfahrbar.

LudwigsburgEr trägt noch die symbolischen drei Diamanten der Marke Mitsubishi im Grill, doch sonst sucht man den Namenszug vergebens. Weder am Fahrzeug noch in den Broschüren - der Leichtlastwagen der Marke Fuso heißt nach wie vor Canter und stammt aus der japanischen Truckfiliale des Daimler-Konzerns.

So ganz stimmt es freilich nicht: Um die Entwicklung kümmerten sich japanische Ingenieure in Kawasaki, gefertigt werden sie für den europäischen Markt im portugiesischen Werk Tramagal. Und weil es nicht jedermann weiß: Mit 141.000 verkauften Einheiten behauptete sich der Canter auch 2010 als absoluter Bestseller im Daimler-Programm - im Gesamtabsatz des Truckkonzerns betrachtet steht er mit stolzen 41 Prozent als strategische Größe ziemlich einmalig da.

Der Fuso-Vertrieb spricht vom neuen Canter. Der erste Blick auf die Kabine offenbart, dass die Grundmaße erhalten bleiben. Es bleibt bei vier Kabinen in zwei Breiten. Das 1,70 Meter schmale Standard-Fahrerhaus ist für 3,5- und 6-Tonner bestellbar und wird gerne von Handwerkern und kommunalen Dienstleistern genommen. Die knapp zwei Meter breite Comfort-Kabine bietet ausreichend Platz für eine dreiköpfige Besatzung. Und für Bautrupps oder Feuerwehr-Teams gibt es die Doppelkabine, damit spart sich der Bauunternehmer den Mannschaftsbus und die Bauhütte für die Pause.

Den Platz für bis zu sechs Mitfahrer können auch Abschleppunternehmer gut gebrauchen – auch für dieses Geschäftsfeld zeigt sich der Canter gut gerüstet. Die Fahrerhäuser selbst sind ansprechender ausgestattet. Fahrer und Mitfahrer sitzen auf ordentlichem Gestühl, der Fußraum reicht auch für Langbeiner. Das kleine Lenkrad präsentiert sich jetzt mit angenehmer Haptik, auch wenn es für große Naturen zu tief sitzt. Gut zu greifen ist der Schalthebel am Armaturenträger - er behindert auch den Umstieg zur Seite nicht.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf "Zum Home-Bildschirm"

Auf tippen, dann "Zum Startbildschirm hinzu".

×