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20.03.2017

09:35 Uhr

Fahrbericht Insignia Grand Sport

Opels neue Leichtigkeit

VonElfriede Munsch
Quelle:Spotpress

Schon der bisherige Opel Insignia überragte seine Mitbewerber. Die nächste Generation wird noch länger. Weniger gibt es aber auch zu vermelden. Beim Gewicht zum Beispiel.

Zur Wahl stehen zum Markstart Vierzylinder-Otto- und Dieselmotoren. Das Leistungsband reicht von 81 kW/110 PS bis zu 191 kW/260 PS Opel

Zur Wahl stehen zum Markstart Vierzylinder-Otto- und Dieselmotoren

Das Leistungsangebot reicht von 81 kW/110 PS bis zu 191 kW/260 PS

Auf geht´s in Runde zwei: Opel bringt am 24. Juni den neuen Insignia zu den Händlern. Das Mittelklassemodell tritt dann als Fließhecklimousine mit dem Namenszusatz Grand Sport und als Kombi an. Für die Limousine werden in Verbindung mit dem neuen 1,5-Liter-Turbobenziner mit 103 kW/140 PS mindestens 25.940 Euro fällig, der Sports Tourer genannte Lastenträger kostet 1.000 Euro Aufpreis. Zur Wahl stehen zum Markstart Vierzylinder-Otto- und Dieselmotoren. Das Leistungsband reicht von 81 kW/110 PS bis zu 191 kW/260 PS.

Bei seiner Weltpremiere Anfang März auf dem Genfer Automobilsalon war der neue Insignia angesichts des Verkaufs von Opel an den französischen PSA-Konzern eher Nebensache, jetzt stand die coupéhaft geschnittene Limousine zu ersten Testfahrten bereit. Schon der Insignia der ersten Generation war kein kleines Fahrzeug. Die Neuauflage legt aber noch eine Schippe drauf.

Im Vergleich zum Vorgänger hat sie in der Länge um sechs Zentimeter auf 4,90 Meter zugelegt. Der Radstand wurde um 9 Zentimeter auf 2,84 Meter gestreckt. Ganz schön imposant für ein Fahrzeug, das gegen VW Passat, Ford Mondeo oder Skoda Superb antritt. Die um drei Zentimeter abgeflachte Dachlinie nimmt aber einen Teil der Wuchtigkeit, ebenso wie die nun verkürzten vorderen und hinteren Überhänge.

Die Designer haben die Vorgaben der Monza-Studie von 2013 mit den ausdrucksstarken Linien der Motorhaube und der Gestaltung von Scheinwerfer und Kühlergrill übernommen. Das Fahrzeug liegt dank einer etwas breiteren Spur satt auf der Straße. Insgesamt wirkt der Insignia wie der große Bruder des Astra.

Die ehemals vielen Bedienknöpfe gehören der Vergangenheit an Opel

Blick in den Innenraum

Die ehemals vielen Bedienknöpfe gehören der Vergangenheit an

Dieser verwandtschaftliche Eindruck setzt sich auch im Innenraum fort. Die ehemals vielen Bedienknöpfe gehören der Vergangenheit an. Aufgeräumt und übersichtlich präsentiert sich das Cockpit. Wie mittlerweile üblich wird die Multimediaeinheit mittels eines tabletähnlichen Displays gesteuert. In der höchsten Ausstattungsstufe Innovation – für das sich wohl wie beim Vorgänger Zweidrittel der Käufer entscheiden werden – ist es ein 8 Zoll großes farbiges Touchscreen.

Die Bedienung der Klimaanlage erfolgt klassisch und damit direkt über Knöpfe. Das Lenkrad zeigt sich ebenfalls bedienerfreundlich. Hier sind nur die wichtigsten Funktionen übersichtlich hinterlegt. Auf Wunsch werden die Fahrerinformationen mittels eines Head-up-Displays (Aufpreis 995 Euro) auf die Windschutzscheibe projiziert. Die Materialauswahl samt Klavierlack und Chromapplikationen hinterließ bei ersten Testfahrten einen angenehmen Eindruck.

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