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23.04.2012

08:18 Uhr

Fahrbericht Kawasaki Z 1000SX

Streetfighter im Tourendress

Quelle:MID

Die bullige Kawasaki Z 1000 hat sich in der Fangemeinde kerniger Streetfighter längst einen Namen gemacht. Doch die japanische Marke bietet zudem auch die Touren-Variante "Z 1000SX" an.

Die Kawasaki Z 1000SX ist für die große Tour genau so geeignet wie für die abendliche Runde um die Hausstrecke. Pressefoto

Die Kawasaki Z 1000SX ist für die große Tour genau so geeignet wie für die abendliche Runde um die Hausstrecke.

DüsseldorfDie bullige Kawasaki Z 1000 hat sich in der Fangemeinde kerniger Streetfighter längst einen Namen gemacht. Jetzt schickt die japanische Traditionsmarke die Touren-Variante der Vierzylindermaschine ins Rennen. Mit identischer Technik – aber mit deutlich geschärften Reisetalenten ausgestattet – geht die Z 1000SX für 12 595 Euro an den Start.

Damit ist sie exakt 900 Euro teurer, als die nackte Basisvariante Z 1000, von der sich das Neumodell vor allem durch die markant gezeichnete Vollverkleidung unterscheidet. Die supersportlich angehauchte Schale sorgt für optischen Eindruck – aber auch für ordentlichen Wind- und Wetterschutz. Den vermisst der Fahrer auf dem Naked Bike naturgemäß.

Unterm Tank werkelt der bekannte Reihenvierzylinder mit 1 043 Kubikzentimeter Hubraum. Und der packt wunderbar zu: Der Motor liefert 102 kW/139 PS bei 9 600 Touren ab, sowie 110 Newtonmeter maximales Drehmoment bei 7 800 U/min.

Im Alltag muss der Biker indes selten so hoch drehen – der bärig ansprechende Motor schiebt schon lange vorher mächtig voran. Entsprechend lässt sich das potente Bike auch mit 5,7 Litern Super 100 Kilometer weit bewegen, was in Kombination mit dem 17 Liter messenden Tank Distanzen von beinahe 300 Kilometern erlaubt.

Technisch ist die SX mit der "nackten" Z 1000 weitgehend identisch. Pressefoto

Technisch ist die SX mit der "nackten" Z 1000 weitgehend identisch.

Gedacht ist die neue SX für sportlich orientierte Tourenfahrer, die sich über die gute Beherrschbarkeit des bulligen Motors freuen dürften. Und über die aufrechte Sitzposition hinter dem angenehm breiten Lenker und der Upside-Down-Gabel.

Für eine waschechte Tausender lässt sich die mit 82 Zentimetern in der Sitzhöhe unverändert gebliebene Kawasaki überraschend leicht dirigieren, während die Verkleidung ihre Vorteile vor allem auf längeren Autobahnetappen ausspielen kann.

Auch lange Strecken zu zweit stellen mit der Z 1000SX kein Problem dar. Pressefoto

Auch lange Strecken zu zweit stellen mit der Z 1000SX kein Problem dar.

Vom Orkan, der einem auf der Z 1000 spätestens ab Tempo 160 entgegenbläst, bleibt die Besatzung auf der SX weitgehend verschont. Natürlich ist der Wind zu spüren, beispielsweise am Helm. Der dreifach verstellbaren – für rund 100 Euro Aufpreis auch getönt erhältlichen – Frontscheibe gelingt es jedoch, den Druck zu nehmen. Dauertempi um 200 sind somit keine Hexerei.

Wer jedoch die Höchstgeschwindigkeit von 245 km/h auskosten möchte, muss sich auch auf der SX ducken. Damit ist sie nominell ‚nur’ fünf Kilometerchen schneller als die ‚normale’ Z. Gefühlt sind es jedoch Welten.

Der große Drehzahlmesser im Kombiinstrument zeugt von sportlichen Genen. Pressefoto

Der große Drehzahlmesser im Kombiinstrument zeugt von sportlichen Genen.

Kommentare (2)

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Kawajaki

14.05.2012, 17:49 Uhr

Leider wurde dieser Bericht ziemlich oberflächlich verfasst.
Auf Seite 2 steht es richtig: 19 Liter Tank statt 17, die im Text erwähnt werden. Reicht bei unter 6l Verbrauch also für über 300km. Und die Bilder zeigen das 2011er Modell, während die 2012er längst beim Händler im Schauraum stehen.

Websatan

26.08.2012, 12:15 Uhr

Wenn mir ein Bike gefällt, so ist es mir fast egal ob die 4 oder 9 Liter blubbert. Zudem ist zwischen 2011 & 2012 von der Optik her wenig passiert, da finde ich die Bilder legitim. Hab die Probe gefahren und bin mehr als begeisert und das als S1000RR Rennsemmelfahrer und werde wechseln...

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