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12.04.2017

08:16 Uhr

Fahrbericht: Mercedes GLA 220 4Matic

Auffrischung im Verborgenen

VonMichael Specht
Quelle:Spotpress

Nach A- und B-Klasse sowie CLA erhält unter den Kompakten von Mercedes nun auch der GLA seine Modellauffrischung. Äußerlich passierte wenig. Dafür fährt der SUV mit neuem Motor und neuen Ausstattungsextras.

Fahrbericht: Mercedes GLA 220 4Matic - Modellpflege im Detail Mercedes-Benz

Mercedes GLA 220 4Matic

Man muss schon zweimal hinschauen, um zu erkennen, was sich optisch verändert hat.

Immer der Reihe nach. Zwar startet Mercedes im nächsten Jahr bereits mit der zweiten Generation der A-Klasse, doch erst 2020 folgt der SUV-Ableger, genannt GLA. Zeit genug also, dem aktuellen Modell bis dahin eine kleine Auffrischung zu spendieren. Die allerdings spielt sich mehr oder weniger im Verborgenen ab. Man muss schon zweimal hinschauen, um zu erkennen, was sich optisch verändert hat.

Dem GLA ging es dabei nicht ans Blech. Dies wäre aufgrund der immensen Werkzeugkosten ein viel zu teurer Eingriff und wirtschaftlicher Unfug für die knapp dreijährige Restlaufzeit. Feinschliff erhielt das kompakte SUV vor allem an der Front. Geändert wurden Stoßfänger und Grill, es gibt neue Leichtmetallfelgen und LED-Scheinwerfer lösen die bisherigen Xenon-Leuchten ab.

An der Front wurden Stoßfänger und Grill geändert. Außerdem lösen LED-Scheinwerfer die bisherigen Xenon-Leuchten ab Mercedes-Benz

Stoßfänger und Grill geändert

An der Front wurden Stoßfänger und Grill geändert. Außerdem lösen LED-Scheinwerfer die bisherigen Xenon-Leuchten ab.

Eine der Ursachen für den Erfolg des GLA ist neben dem Design und der gegenüber der A-Klasse besseren Funktionalität das breite Angebot an Antrieben. Elf Versionen gibt es. Die Motorenpalette erstreckt sich von 90 bis zu 381 PS. Da sollte für jeden Kunden das Passende dabei sein.

Neu ist der GLA 220 4Matic. Auch in ihm kommt nun der aus A- und B-Klasse bekannte Zweiliter-Benziner mit 135 kW/184 PS zum Einsatz. Der Motor schließt die Lücke zwischen den beiden Varianten mit 156 und 211 PS. Bei einer ersten Testfahrt hinterließ der Turbo-Vierzylinder einen souveränen Eindruck. Der Motor nimmt spontan Gas an, dreht agil hoch, ohne dabei mit Lärm oder Vibrationen unangenehm aufzufallen.

Insgesamt ist der GLA 220 4Matic eine empfehlenswerte Kombination. Beim Verbrauch allerdings wird es schwierig, den Normwert von 6,5 Litern im Alltag zu schaffen. Auf ein Niveau zwischen acht und neun Liter sollte man sich schon einstellen.

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