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12.01.2012

08:20 Uhr

Fahrbericht Nissan NV 400

Konkurrenz für den Sprinter

Quelle:mid

Vielfalt ist die Stärke des Nissan NV400: Der neue Transporter wird sowohl als Fahrgestell mit Führerhaus, als dreisitziger Kastenwagen mit Front- oder Heckantrieb sowie als neunsitziger Kombi angeboten.

Der neue Nissan NV400 wird mit einem Ladevolumen zwischen 8 und 17 Kubikmeter angeboten. PR

Der neue Nissan NV400 wird mit einem Ladevolumen zwischen 8 und 17 Kubikmeter angeboten.

Malaga/SpanienEinen Lastesel für den innerstädtischen Lieferverkehr und den regionalen Transport bietet Nissan ab sofort auf dem deutschen Markt an. Der neue NV400 steht in verschiedenen Versionen mit zulässigen Gesamtgewichten zwischen 2,8 Tonnen und 4,5 Tonnen zur Verfügung. Das Ladevolumen reicht bis zu 17 Kubikmetern. An den Haken kann zusätzlich ein Anhänger von bis zu drei Tonnen genommen werden.

Damit kehren die Japaner nach knapp zwei Jahren Pause in die Klasse der mittelgroßen Transporter zurück. Wie der Vorgänger Nissan Interstar teilt sich der NV400 die technische Basis mit dem Master von Allianzpartner Renault. Der recht einfallslose Name "NV400" wird ähnlich wie beim kleineren Bruder "NV200" von "Nissan Vehicles" abgeleitet. Bei der Konkurrenz kommen hingegen griffige und einprägsame Bezeichnungen wie "Crafter" bei VW oder "Sprinter" bei Mercedes zum Einsatz.

Im Alltag aber zeigt sich der NV400 äußerst vielseitig, variantenreich und einsatzfreudig. Der Innenraum präsentiert sich nüchtern, aber durchdacht und mit zahlreichen praktischen Helfern gespickt. Dazu zählen vor allem fast zwei Dutzend große und kleine Ablagen, bequeme Sitze für Fahrer und Passagiere und große Türen, die in Verbindung mit trittfesten Stufen den Einstieg vereinfachen. Der Arbeitsplatz des Fahrers ist so gestaltet, dass alle wichtigen Bedienhebel leicht zu erreichen und die Instrumente gut abzulesen sind.

Die gegenüber dem Vorgänger neugestaltete Kabine bietet eine sechs Zentimeter längere Beinfreiheit einschließlich einer schwenkbaren Armlehne. Alles zusammen erleichtert die Arbeit des Piloten. Von Pkw-Komfort zu sprechen ist übertrieben, aber Übersichtlichkeit und Souveränität ähneln denen eines guten SUV. Eine Rückfahrkamera schafft Klarheit beim Rangieren, liefert sie doch besonders bei den fensterlosen Varianten wichtige Infos über die Situation am Heck. Die Front mit großem schwarzen Kühlergrill mit breiten Wabengittern und trapezförmigen Leuchten wirkt dynamisch.

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