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12.11.2012

09:26 Uhr

Fahrbericht Peugeot 4008

Eleganz für Straße und Gelände

Quelle:MID

Mit dem 4008 steht ein eleganter Kompakt-SUV im Peugeot-Programm, der gemeinsam mit dem Citroen C4 Aircross vom Mitsubishi ASX abgeleitet ist. Diesem ab 31.790 Euro teuren Geländegänger haben wir auf den Zahn gefühlt.

Eleganz trifft Geländegängigkeit beim Peugeot-Kompakt-SUV 4008. Pressefoto

Eleganz trifft Geländegängigkeit beim Peugeot-Kompakt-SUV 4008.

BedburgMit dem 4008 steht ein eleganter Kompakt-SUV im Peugeot-Programm, der gemeinsam mit dem Citroen C4 Aircross vom Mitsubishi ASX abgeleitet ist. Diesem ab 31.790 Euro teuren Geländegänger haben wir auf den Zahn gefühlt. Schon die Optik macht neugierig auf den frischen Franzosen: Die Scheinwerfer erinnern an die Augen einer Raubkatze, den in Chrom gefassten Kühlergrill quert ein schwarzer Plastikbalken, auf dem das Nummernschild montiert wird. Der dynamisch anmutenden Frontoptik ist diese Strebe allerdings nicht sonderlich förderlich.

Der Peugeot 4008 weist gegenüber seinen Brüdern einige Chromleisten mehr auf. Damit versprüht er einen Hauch von Eleganz. Darum gibt es diesen Allrader auch nur in der gehobenen Ausstattungsvariante Allure. Zu diesem Paket gehören unter anderem elektrisch anklappbare Außenspiegel, eine Einparkhilfe, ein Tempomat, ein Start-Stopp-System, schlüsselloser Zugang, eine Klimaautomatik, 18-Zoll-Leichtmetallräder und Xenon-Scheinwerfer.

Der 4008 bietet obendrein ein angenehmes Raumgefühl, auch im Fond ist für reichlich Platz für alle Mitfahrer gesorgt. Zahlreiche Ablagen in der Mittelkonsole, den Türen und im Armaturenbrett fügen der schönen Optik auch noch einen Nutzwert hinzu. Einzig der lange Schalthebel, der baumartig aus dem Fahrzeugboden emporragt, mutet befremdlich an.

Der Peugeot 4008 ist das Produkt einer Kooperation von PSA Peugeot Citroen und Mitsubishi. Pressefoto

Der Peugeot 4008 ist das Produkt einer Kooperation von PSA Peugeot Citroen und Mitsubishi.

Das Sechs-Gang-Schaltgetriebe überzeugt mit knackig-kurzen Schaltwegen. Die Schaltbox überträgt die Kraft der zwei zur Wahl stehenden Dieselmotoren auf die Räder. Hierfür steht ein 1,6 Liter-HDi mit 84 kW/115 PS zur Wahl, zum anderen einen 1,8-Liter-HDi, der 110 kW/150 PS leistet. Wir fuhren den kleineren Selbstzünder.

Doch der entfaltet beileibe nicht das Durchzugsvermögen, das von einem SUV dieser Größe erwartet wird. Und dabei wird er im oberen Drehzahlbereich ab 2 700 U/min in der Tonlage unangenehm. Dazu kommen noch ab einer Geschwindigkeit von 150 km/h unangenehme Windgeräusche, die zur Zurücknahme des Gasfußes animieren.

Fahrwerksseitig punktet der Peugeot hingegen mit einer angenehm straffen Federung und einem guten Geradeauslauf.

Kommentare (1)

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realist

12.11.2012, 12:10 Uhr

....die Franzosen begreifen es nicht. Und sie werden es auch zukünftig nicht begreifen. Was? Nun, Fahrzeuge zu bauen, die 1. gebraucht werden, 2. so abgestimmt sind, daß man damit zufrieden ist und 3. das Wichtigste, so wertig sind verarbeitet sind, daß es sich lohnt ein französisches Fahrzeug zu fahren. Aber es ist und bleibt Wunschdenken.
Dort hat die Kultur ein anderes Sagen. Man schaut auf Deutschland von oben herab. Es ist keine Sympathie Deutschland gegenüber zu spüren und vorhanden. Sie gehen lieber mit ihrem Staat unter, als auch nur einen Blick nach Deutschland rüber zu werfen. Die deutsch-französische Freundschaft ist eine Farce, die es nicht gegeben hat. Die wirtschaftlichen Beziehungen sind nur notgedrungen. Das ist die Wahrheit und so ist, und da wird sich nichts daran ändern.

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