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31.01.2014

10:35 Uhr

Fahrbericht Subaru Forester 2.0 D

Nicht nur Försters Favorit

Quelle:Spotpress

Vans und Kombis sind von gestern, SUV heute angesagte Lifestyle-Mobile für Frauen, Familien und Firmen. Einen eigenen Weg wählt der Subaru Forester als echter Crossover im Wortsinn. Er ist mehr Allrad-Kombi als SUV.

Der 1,73 Meter hohe und 1,79 Meter schmale Forester passt in jede Parklücke auch bei besonders niedrig gebauten Tiefgaragen und quetscht sich auf Abruf als Waldläufer durch enge Forstpfade. Subaru

Der 1,73 Meter hohe und 1,79 Meter schmale Forester passt in jede Parklücke auch bei besonders niedrig gebauten Tiefgaragen und quetscht sich auf Abruf als Waldläufer durch enge Forstpfade.

Autos, die auffallen sind en vogue, ganz besonders wenn sie im Designerdress eines extravaganten SUV vorfahren. So betrachtet fährt der erst letztes Jahr runderneuerte Subaru Forester am Zeitgeist vorbei. Vollkommen unaufgeregt und sachlich präsentiert sich der 4,60 Meter lange Fünftürer in Formen, die deutlich mehr an ein praktisches Kombikleid erinnern als an einen stylishen SUV.

Aber genau in diesem seriösen Auftritt liegt seit jeher das Erfolgsgeheimnis des meistverkauften Modells der japanischen Allradmarke. Der handliche 1,73 Meter hohe und 1,79 Meter schmale Forester passt deshalb in jede Parklücke auch bei besonders niedrig gebauten Tiefgaragen und quetscht sich auf Abruf als Waldläufer durch enge Forstpfade. Letzteres erleichtert der serienmäßige Allradantrieb.

Die Preisliste für den Forester beginnt bei 28.900 Euro mit 110 kW/150 PS leistendem 2,0-Liter-Benziner, bei 39.900 Euro in Kombination mit 177 kW/240 PS starkem Turbo-Benziner und bei 31.200 Euro für den 108 kW/147 PS kräftigen Diesel. Wobei die Kombination aus Selbstzünder und pragmatischem Allrad-Arbeiter besonders verlockend ist, wie auch die meisten Forester-Käufer entscheiden.

Subaru  : Viel in Vorbereitung für 4x4-Fans

Subaru

Viel in Vorbereitung für 4x4-Fans

Hierzulande nur Nebendarsteller, ist Subaru global gesehen aber größter Allrad-Pkw-Hersteller. Zum 25. Geburtstag des Legacy als meistverkaufter 4x4-Limousine präsentieren die Japaner eine runderneuerte 4x4-Palette.

Derzeit keine Wahl gibt es beim Getriebe, wer einen Diesel will – den Subaru speziell für die europäischen Kunden entwickelte – muss vorerst mit einer manuellen Sechsgangschaltung vorlieb nehmen. Noch 2014 wird Subaru den Diesel mit stufenloser CVT-Automatik ins Angebot aufnehmen. Dafür zählt der weltweit erste und bislang einzige 2,0-Liter-Diesel in Boxer-Bauweise im Wettbewerbsumfeld zu den kostengünstigen Angeboten.

Deutlich preiswerter sind nur Hyundai ix35 und Kia Sportage - dann aber mit weniger Leistung – sowie Ford Kuga  und Honda CR-V. Alle anderen der über zehn Konkurrenten wie Toyota RAV4, Volkswagen Tiguan oder aber Kombis in SUV-Optik der Art eines Passat Alltrack bewegen sich preislich mindestens auf Augenhöhe oder weit oberhalb des Forester. Vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass Subaru fünf Jahre oder 160.000 Kilometer Garantie gewährt.

Vollkommen unaufgeregt und sachlich präsentiert sich der 4,60 Meter lange Fünftürer in Formen, die deutlich mehr an ein praktisches Kombikleid erinnern als an einen stylishen SUV. Subaru

Vollkommen unaufgeregt und sachlich präsentiert sich der 4,60 Meter lange Fünftürer in Formen, die deutlich mehr an ein praktisches Kombikleid erinnern als an einen stylishen SUV.

So mancher modebewusster SUV-Fan anderer Marken wird wahrscheinlich schon nach der ersten Probefahrt mit einem Forester auf Distanz zu dem Allradler gehen. Denn bereits beim Einsteigen beeindruckt der Hochsitzer mit unverblümt rustikalem Charme durch strapazierfähige und abwaschbare, aber doch hochwertige Interieurmaterialien. Hinzu kommen praktische, robust geformte Ablagen und gediegene Farben, die es etwas an Fröhlichkeit fehlen lassen.

Er ist eben ein ehrlicher Charakter, der Forester. Ein kräftiger Crossover mit überraschend ruhig laufendem Boxer-Diesel, dem Schlamm und Staub auf dem Lack scheinbar ebenso wenig kümmert wie schmutzige Kinderstiefel auf den Polstern. Mit genügend Platz vorn wie hinten für bis zu fünf Passagiere und einem gut nutzbaren Kofferraumvolumen von 505 bis 1.577 Liter.

Keine Bestwerte, aber in den meisten Fällen ausreichend. Dazu gibt es eine elektrische Heckklappe und außergewöhnliche Zubehöroptionen wie Waffenfach und Wildwanne. Und auch ein Gespann-Stabilisierungssystem, wenn Wohnwagen oder Bootstrailer von bis zu zwei Tonnen Gewicht gezogen werden sollen.

Die Preisliste für den Forester beginnt bei 28.900 Euro mit 110 kW/150 PS leistendem 2,0-Liter-Benziner, bei 39.900 Euro in Kombination mit 177 kW/240 PS starkem Turbo-Benziner und bei 31.200 Euro für den 108 kW/147 PS kräftigen Diesel. Subaru

Die Preisliste für den Forester beginnt bei 28.900 Euro mit 110 kW/150 PS leistendem 2,0-Liter-Benziner, bei 39.900 Euro in Kombination mit 177 kW/240 PS starkem Turbo-Benziner und bei 31.200 Euro für den 108 kW/147 PS kräftigen Diesel.

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