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22.10.2012

10:58 Uhr

Fiat Panda 4x4

Kleiner Bär auf allen Vieren

Quelle:MID

Rechtzeitig zum Winter kommt der neue Panda 4x4 in der dritten Generation auf den Markt. Er gleicht dem Fronttriebler, verfügt aber über permanenten Allradantrieb. Und der Fiat steckt auch Grobes gut weg.

Fiat bringt den Panda als Allradvariante. Die Preise beginnen bei 16.390 Euro. Pressefoto

Fiat bringt den Panda als Allradvariante. Die Preise beginnen bei 16.390 Euro.

FrankfurtFiat hat seinen Kleinwagen Panda mit einem Allradantrieb ausgerüstet. Der "Panda 4x4" soll zu Preisen ab 16.390 Euro der kleinste permanente Allrader auf dem Automarkt sein. Wo die Bodenhaftung am besten ist, wird die meiste Antriebskraft hin geleitet. Dafür sorgen zwei Differenziale und die elektronisch gesteuerte Kraftverteilung "Torque-on-demand".

Zusätzlich kann bis zu Tempo 50 km/h ein elektronisches Sperrdifferenzial per Knopfdruck hinzugeschaltet werden, das Bestandteil des elektronischen Fahrstabilitätsprogramms ESP ist.

Das Fahrwerk wurde dem Allradantrieb unter anderem durch eine neue Verbundlenkerachse angepasst. Außerdem wird er mit Reifen in der Größe 175/65 R15 auf Leichtmetallfelgen ausgeliefert. Die Kraft gibt ein etwas hakeliges Sechs-Gang-Getriebe mit besonders kurz übersetztem ersten Gang an die Räder weiter.

Ein Berganfahrassistent ermöglicht auch Stopps am Hang. Das Fahrwerk steckt auch grobe Stöße locker weg. Die größere Bodenfreiheit wird beim Benziner mit 15 Zentimeter oder beim Diesel mit 16 Zentimeter angegeben. Die elektrische Servolenkung lässt sich sogar in zwei verschiedenen Stufen regulieren.

Den neuen Panda 4x4 statten die Italiener wahlweise mit dem aus anderen Modellen bekannten 0,9-Liter-Zweizylinder-Benziner und einem 1,3-Liter Turbodieselmotor aus. Pressefoto

Den neuen Panda 4x4 statten die Italiener wahlweise mit dem aus anderen Modellen bekannten 0,9-Liter-Zweizylinder-Benziner und einem 1,3-Liter Turbodieselmotor aus.

Beide Motoren sind mit einem Start-Stopp-System ausgerüstet. Der Benzinmotor leistet sich eine kleine Anfahrtsschwäche, legt dann aber eine hohe Drehfreude an den Tag. Äußerlich unterscheidet sich der Allradler durch die seitliche Beplankung mit dem Hinweis auf 4x4 sowie vorn und hinten durch Zierelemente des Unterbodenschutzes von seinen zweiradgetriebenen Geschwistern. Bei der Innenausstattung wurde die Farbpalette erweitert.

Zu den bereits 14 Ablagemöglichkeiten im Basismodell kam auf dem Mitteltunnel eine weitere hinzu. Die Kopf- und Bewegungsfreiheit auf den vorderen Sitzplätzen ist ausreichend groß. Lang gewachsene Zeitgenossen haben es auf der Rückbank auf langen Strecken schwierig.

Mit dem Allradantrieb wird der kleine Cityflitzer zum Begleiter auf Hinterlandstraßen. Pressefoto

Mit dem Allradantrieb wird der kleine Cityflitzer zum Begleiter auf Hinterlandstraßen.

Die Rücksitzbank ist je nach Ausstattungsvariante geteilt umklappbar. Auch der Abstand zu den Vordersitzen lässt sich verstellen. Die Basisversion wartet bereits mit Klimaanlage, elektrisch verstellbaren Außenspiegeln, einer Zentralverriegelung mit Fernbedienung, Leichtmetallrädern und weiteren Annehmlichkeiten auf, die in dieser Klasse nicht selbstverständlich sind.

Kurzbewertung:
Plus: Sehr gute Lenkung und Straßenlage, umfangreiche Ausstattung
Minus: ESP nur optional, ungeteilte Rücksitzbank von einer Person nur umständlich umzulegen

Eine elektronisch gesteuerte Kraftverteilung leitet die meiste Antriebskraft an das Rad mit der besten Traktion. Pressefoto

Eine elektronisch gesteuerte Kraftverteilung leitet die meiste Antriebskraft an das Rad mit der besten Traktion.

Technische Daten Fiat Panda 4x4 0.9 TwinAir:

Vier- oder fünfsitziger Kleinwagen,
Länge: 3,69 Meter,
Breite: 1,67 Meter,
Höhe: 1,88 Meter,
Radstand: 2,30 Meter,
Kofferraumvolumen 225 - 870 Liter,
Wendekreis: 9,7 Meter,
Leergewicht: 1.050 Kilogramm,
Zuladung: 500 Kilogramm,
Tankinhalt: 35 Liter.
Motor: 0,9 Liter-TwinAir Turbo-Benzinmotor mit 63 kW/85 PS,
max. Drehmoment 145 Nm bei 1.900 U/min,
Beschleunigung: 0 - 100 km/h:12,1Sek.,
Höchstgeschwindigkeit 166 km/h,
Verbrauch 4,9 l/100 km,
CO2-Emission 114 g/km,
Preis: ab 16.390 Euro

Kommentare (1)

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HARTWIG

22.10.2012, 13:59 Uhr

Das ist keine journalistische Auto Reportage, es erinnert an bezahlte Werbung.

Dieses Auto wurde erst Sonntag im TV bei Auto Mobil vorgestellt und getetest:

Indirekte Lenkung, Verarbeitungsmängel, schlechter Federungskomfort, schwammige Bremsen.

Fiat baut keine guten Autos. Das ist bekannt.

Schlecht finde ich, wie dieses Auto durch einen Werbeartikel für potenzielle Käufer schmackhaft gemacht werden soll. Das ist Verbrauchertäuschung, mehr nicht.

Sollte Fiat als Drahtzieher dahinterstecken, so können die mit ihren mafiösen Strukturen unter sich bleiben.

Es sei euch gesagt: Verkauft eure Kisten unter euresgleichen.

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