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21.03.2016

10:19 Uhr

Ford Ranger

Der schleppt was weg

VonPeter Maahn
Quelle:Spotpress

Hierzulande sieht man Pick-ups eher selten in freier Wildbahn. Dass sie nicht in Städte passen, erklärt sich durch die Größe. Doch auf dem Land haben sie Potential, wie das Beispiel Ford Ranger zeigt.

Fahrbericht: Ford Ranger - Der schleppt was weg Ford

Ford Ranger

Heimlicher Bestseller in der Ford-Familie.

Er ist so etwas wie der heimliche Bestseller in der Ford-Familie, führt souverän die Verkaufshitparade seiner Spezies an – und ist dennoch weithin unbekannt. Jetzt bekommt der Ford Ranger, ein Pick-up der alten Garde, eine Rundumerneuerung.

Bis zu 5,35 Meter lang, Passagierabteil mit auf Wunsch zwei Sitzreihen, dahinter eine große Ladefläche. Unterm Blech Allradtechnik, starker Dieselmotor und vieles mehr, was die Fans solcher Ungetüme erwarten. Die Preise beginnen bei 27.846 Euro, dann allerdings nur mit Heckantrieb. Wer will, kann aber auch bis zu 50.000 Euro ausgeben.

Man kennt diese Art von Autos aus zahllosen Filmen, die in der Wildnis oder den endlosen Weiten der USA, Afrikas oder Australiens spielen, dort wo feste Straßen die Ausnahme sind. Hier sind die Pickups zu Hause, hier wühlen sie sich durch Schlamm und Sand, hier schleppen sie was weg und sind unverzichtbare Arbeitstiere für Farmer, Förster oder Facharbeiter am Bau. Kombinieren sie doch den praktischen Nutzen eines LKW mit dem Komfort eines Personenwagens.

Der Ford Ranger, ein Pick-up der alten Garde, hat eine Rundumerneuerung bekommen. Ford

Pick-up der alten Garde

Der Ford Ranger, ein Pick-up der alten Garde, hat eine Rundumerneuerung bekommen.

Im engen Europa sind sie nicht wirklich heimisch, es gibt nur wenige Modelle. Das erfolgreichste mit fast 6000 Verkäufen im letzten Jahr in Deutschland kommt von Ford, heißt standesgemäß Ranger und hat schon einen langen Weg hinter sich, bis es jetzt nach einer Generalüberholung beim Händler in Köln, München oder Chemnitz landet.

Der Ranger ist mitnichten im Pickup-Paradies USA zu Hause. In Australien entwickelt, in Südafrika gebaut ist er eines der „Weltautos“ des Riesenkonzerns, wird in 180 Ländern verkauft. Die ersten Fahrten mit der neuesten Version starteten jetzt in Baden-Baden, im Grenzgebiet zwischen Deutschland und Frankreich. Beide Länder sind nicht reich an unwegsamem Gelände, haben meist gut ausgebaute, stabile Straßen und bieten daher nicht das Terrain, das ein Naturbursche gerne unter die bis zu 18 Zoll großen Räder nimmt.

Unser Test-Ranger war aber auch für Landstraße und Autobahn gut gerüstet. Unter der wuchtigen Haube, deren Design jetzt an die US-Ikone F150 erinnert, werkelt ein Fünfzylinder-Diesel mit 147 kW/200 PS, der schon nach der Papierform eine gute Figur macht. Die Durchzugskraft von 470 Newtonmetern steht dem Riesen gut. Die mögliche Spitze von immerhin 175 km/h ist für die Fans, die für diese Version gut 44.000 Euro ausgeben müssen, eher Nebensache.

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