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16.10.2013

11:48 Uhr

Ford Transit Connect

Wenn Emotionen keine Rolle spielen

VonAlexandra Felts
Quelle:Spotpress

Zuwachs im Stall der Ford-Lastentiere: Ende 2013 startet der Connect aus der Transit-Familie auf Basis des Focus. Die dritte Generation bietet einige neue Ladelösungen und zudem sparsame Motoren.

Fahrbericht: Ford Transit Connect - Geschäfts-Modell für die City Ford

Ford Transit Connect: Der Neue in der Transit-Familie ist Teil einer großangelegten Produktoffensive bei Ford. Gut 25 Modelle will der Kölner Hersteller bis 2017 präsentieren.

Zugegeben, bei leichten Nutzfahrzeugen spielen Emotion und optionaler Schnickschnack kaum eine Rolle. Dass aber die kleinen Transporter, die im gewerblichen Bereich oder als Kuriermobile unterwegs sind, inzwischen einen durchaus angenehmen Arbeitsplatz bieten können, belegt der neue Ford Transit Connect. Als klassischer Kastenwagen oder als für den Personentransport ausgelegter Kombi wird der Lastenträger, der mit maximal 900 Kilo beladen werden kann, in den Ausstattungslinien Basis und Trend sowie mit kurzem (2,66 Meter) oder langem (3,06 Meter) Radstand angeboten.

Zur Markteinführung gibt es von Ford einen 1,6-Liter-TDCi-Turbodiesel in drei Leistungsstufen von 55 kW/75 PS bis 85 kW/115 PS sowie als Benzindirekteinspritzer den 1,0-Liter-EcoBoost-Dreizylinder mit 74 kW/100 PS und den 1,6-Liter-EcoBoost-Vierzylinder mit 110 kW/150 PS. Die Preise starten bei 14.884 Euro für den Connect in der Basisausführung. Der Top-Diesel wird 18.800 Euro kosten.

Der Transporter, der auf der Focus-Plattform aufgebaut ist, bietet seinen Kunden einige attraktive Neuerungen. Die Version mit langem Radstand besitzt beispielsweise eine breitere Schiebetür, durch die auch eine Europalette (120 x 80 Zentimeter) geschoben werden kann sowie eine Trennwand mit Durchladeöffnung. So kann der Connect mit langem Radstand Gegenstände wie Bauplatten mit bis zu 3,40 Metern Länge aufnehmen, bei der kurzen Version sind es 3 Meter.

Serienmäßig sind mehrere Verzurr-Ösen an Bord. Neu ist auch ein flexibler Beifahrerdoppelsitz, auf dem zumindest auf kurzen Strecken drei Personen Platz finden könnten. Umgelegt dient er als Unterlage, hochgeklappt legt er ein weiteres Staufach frei. Zudem lässt sich der äußere Sitz bei Bedarf in den Fußraum einklappen. Unmittelbar unterhalb des Dachhimmels ist ein zusätzliches tiefes Bord mit Staumöglichkeiten untergebracht.

Der Lastenträger kann mit maximal 900 Kilo beladen werden Ford

Der Lastenträger kann mit maximal 900 Kilo beladen werden

In einem Markt, der von Konkurrenten wie dem VW Caddy, dem Renault Kangoo oder dem Citan von Mercedes-Benz dominiert wird, ist Bernhard Schmitz als Leiter Nutzfahrzeuge bei Ford besonders stolz auf weitere ungewöhnliche Ausstattungen wie dem automatischen Bremssystem Active City Stop (450 Euro in der Basis-Version), einem Reifendruck-Kontrollsystem, dem Start-Stop-System für die sparsamen EcoBoost-Modelle oder dem integrierten Notrufsystem, das zum Umfang des Konnektivitätspakets Ford Sync (1.785 Euro in der Basis-Version). Dem Laderaum können Käufer ebenfalls optional eine LED-Beleuchtung ordern.

Neu ist auch ein flexibler Beifahrerdoppelsitz, auf dem zumindest auf kurzen Strecken drei Personen Platz finden könnten Ford

Neu ist auch ein flexibler Beifahrerdoppelsitz, auf dem zumindest auf kurzen Strecken drei Personen Platz finden könnten

Der Ford Transit Connect hat bereits Vorschusslorbeeren geerntet, denn er wurde vor kurzem zum International Van of the Year gekürt. Bei einer ersten kurzen Ausfahrt mit dem 1,6-Liter-Turbodiesel in der Trend-Version ließ sich die Nähe zum Focus zumindest erahnen: kleines, kompaktes Lenkrad, kurze Schaltwege und ein straffes Fahrgefühl.

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