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13.11.2011

09:32 Uhr

Forza Motorsport 4

Wer den Micra nicht ehrt, ist des McLaren nicht wert

Quelle:dpa

Jeder fängt mal klein an. Bei der Rennsimulation „Forza Motorsport 4“ sogar ganz klein. Im Karrieremodus warten am Anfang nicht McLaren und Aston Martin sondern Nissan Micra und Ford Ka. Spaß hat man damit trotzdem.

Forza Motorsport 4 bietet auch einige klassische Rennstrecken wie den Indianapolis Motor Speedway. dapd

Forza Motorsport 4 bietet auch einige klassische Rennstrecken wie den Indianapolis Motor Speedway.

FrankfurtWer im Karrieremodus von „Forza Motorsport 4“ vorankommen will, für den heißt es am Anfang: „Mein erstes Auto“. Was sich nach Fahranfänger anhört, ist auch so ähnlich. Denn es gibt zunächst nur Kleinwagen zur Auswahl, um sich im Rennen zu beweisen. Die Modelle heißen dann etwa Nissan Micra, Ford Ka oder VW Fox. Was bei der Rennsportsimulation von Microsoft für die Konsole Xbox 360 nicht zu kurz kommt, ist der Spaß.

„Forza Motorsport“ ist Rennsport pur. Neben dem Karrieremodus, der noch mal drei Unterbereiche enthält, kann man auch im Freien Spiel loslegen und die Rennstrecken der Welt kennenlernen. Hier gibt es auch den Modus „Schnelles Rennen“, der sich gut eignet, um mal zwischendurch eine Runde zu drehen. Im Modus „Beste Runde“ fährt man praktisch gegen sich selbst und versucht, die eigenen Zeiten immer weiter zu verbessern. Ideal, wenn man zu zweit vor dem Bildschirm sitzt, ist der Modus „geteilter Bildschirm“, in dem man sich spannende Duelle liefern kann.

Auch an interessanten Strecken hat „Forza Motorsport“ so einiges zu bieten, ob es Silverstone in Großbritannien, der Indianapolis Motor Speedway in den USA oder Suzuka in Japan ist. Natürlich fehlen auch der Nürburg- und der Hockenheimring nicht. Sehr schön und sehenswert sind auch die Runden in den Berner Alpen.

Nur die Menschen fehlen

Richtig gelungen ist die grafische Umsetzung. Ob Rennstrecken oder Fahrzeuge, alles ist sehr detailliert. Bei den Runden durch die Schweizer Alpen schweift der Blick schon manchmal über die Berge, statt auf der Strecke zu bleiben. Das einzige was fehlt, sind die Zuschauer oder sonstige Menschen. Die finden sich nirgends, was das Spiel dann doch etwas leblos macht.

Der McLaren F1 darf in keiner Rennsimulation fehlen. Im Karrieremodus warten aber zunächst Kleinwagen auf die Fahrer. PR

Der McLaren F1 darf in keiner Rennsimulation fehlen. Im Karrieremodus warten aber zunächst Kleinwagen auf die Fahrer.

Aber im Mittelpunkt von Forza Motorsport 4„ stehen eben die Autos, das sind vor allem Touren- und Sportwagen. Von den ganz Kleinen bis zu Flitzern von Ferrari, Lamborghini oder Jaguar. Ganz gleichmäßig verteilt ist die Liste der Fahrzeuge der einzelnen Hersteller aber nicht. So gibt es nur zwei Wagen von Opel, aber 17 von Honda. Stark vertreten sind deutsche Marken wie Audi, BMW, Mercedes Benz oder VW, aber auch Chevrolet, Dodge und Ford oder die Japaner Honda, Toyota oder Nissan. Insgesamt gibt es bei “Forza Motorsport„ über 80 Hersteller mit mehr als 500 Fahrzeugen. Natürlich sind nicht alle Fahrzeuge von Anfang an freigeschaltet, das kommt erst nach und nach mit den ersten Erfolgen.

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