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20.01.2006

11:25 Uhr

Subaru Forester dpa

Vorbildlich in Sachen Antriebstechnik: Subaru Forester. (Bild: Subaru/dpa/gms)

HB STUTTGART. Wer in Deutschland von einer Automarke mit Erfahrung im Hinblick auf Allradantrieb spricht, meint damit meist Audi. Tatsächlich ist aber die japanische Marke Subaru der eigentliche Vorreiter und Spezialist auf diesem Gebiet.

Auch der Forester verfügt über den markentypischen Antrieb aller vier Räder. Die Erfahrung mit diesem Antriebskonzept sorgt laut der Sachverständigenorganisation Dekra in Stuttgart dafür, dass der Forster auf der Antriebsseite nicht für Probleme bekannt ist. Auch an anderer Stelle wird nur auf mögliche Mängel im Detail verwiesen.

Hochwertige Technik, alles läuft wunderbar - so lautet das Resümee der Dekra-Experten im Hinblick auf den Allradantrieb. Bei den Hauptuntersuchungen zeigt sich das Auto ebenfalls nicht als Problemfall: Knapp 85 Prozent der bis zu drei Jahre alten Autos absolvieren die Hauptuntersuchung ohne Mängel. Die bis zu sieben Jahre alten Fahrzeuge kommen noch auf eine Quote von gut 64 Prozent.

Häufiger festgestellt werden nur Defekte an den Rückleuchten oder abgenutzte Bremsbeläge. Hingewiesen wird jedoch auf ein Problem am Tempomat einiger Fahrzeuge: Hier konnte der Seilzug aus der Führung springen. Die Folge ist laut Dekra eine höhere Leerlaufdrehzahl.

Verkauft wird der Subaru Forester seit dem Jahr 1997. Mit seinem Antrieb und auch der erhöhten Bodenfreiheit gilt er als passendes Fahrzeug für jene, die öfter auf unbefestigten Wegen unterwegs sind oder auch im Winter in bergigen Regionen mobil sein wollen. Sein Innenraum ist recht geräumig, das Design eher schlicht gehalten. Während seiner Bauzeit erhielt der Forester bereits zwei Facelifts.

Eine weitere Subaru-Besonderheit sind die Boxermotoren, die sich auch im Forester finden. Sie gibt es, ebenfalls Subaru-typisch, durchweg als Benziner. Frühe Modelle leisten 90 kW/122 PS, später wurden 92 kW/125 PS zur Einstiegmotorisierung. Es gibt den Forester aber auch mit kräftigeren Motoren: Über 125 kW/170 PS und 130 kW/177 PS geht es bis zum Spitzenmodell 2.5 XT Turbo mit 155 kW/211 PS.

Die Preise für gebrauchte Forster beginnen laut Schwacke-Liste bei 7 150 Euro für ein Modell mit 90 kW/122 PS aus dem Jahr 1997. Rund 11 100 Euro sind für einen Forester S-turbo mit 125 kW/170 PS aus dem Jahr 1999 zu zahlen. Einen 2.0X Turbo mit 130 kW/177 PS aus dem Jahr 2004 gibt es erst für gut 19 000 Euro.

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