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30.07.2011

10:07 Uhr

Gebrauchtwagen-Check

„Keine größeren Probleme“ beim Hyundai i30

Quelle:dpa

Es war das kleine „i“, das der i30 seit 2007 als Erster im Namen führte. Der speziell für Europa entwickelte Golf-Konkurrent, ein technischer Verwandter des Kia C'eed, überzeugte den ADAC im Großen und Ganzen.

Der Hyundai i30 macht laut dem ADAC kaum Ärger. dpa

Der Hyundai i30 macht laut dem ADAC kaum Ärger.

BerlinMit dem neunten Buchstaben des Alphabets läutete Hyundai 2007 eine neue Nomenklatur für seine Pkw-Flotte ein. Erst kam der i30, dann folgten der Kleinwagen i10 und das SUV ix50. Der i30 überraschte die Motorjournalisten mit seiner guten Straßenlage, die man so von einem Koreaner nicht erwartet hatte. Auch der ADAC war zufrieden - doch die Konkurrenz lässt ihn in der Statistik trotzdem wie einen Verlierer aussehen.

Obwohl der i30 laut dem ADAC "keine größeren Probleme" macht, landet er in der Pannenstatistik des Automobilclubs nur im hinteren Mittelfeld. Der Grund: In der Klasse der Kompaktwagen drängen sich zahlreiche Modelle. Und weil viele davon ähnlich gut, aber einen Hauch besser als der i30 abschneiden, wird der Koreaner in der Rangliste nach hinten durchgereicht. In der Praxis fiel er den Pannenhelfern des ADAC allerdings nur durch häufige Batterieausfälle auf. Außerdem gab es bei Exemplaren aus dem Baujahr 2009 oft Probleme mit dem Abblendlicht und der Wegfahrsperre.

Im September 2007 fuhr der in Deutschland designte i30 in der Kompaktklasse vor. Ein Jahr später wurde der Crossover Wagon (cw) genannte Kombi nachgereicht. Die i30-Karosserie wurde dafür um 22 Zentimeter auf 4,50 Meter gestreckt. Mitte 2010 machten sich die Koreaner an die Modellpflege. Unter anderem wurden dabei Front- und Heckschürze sowie die Seitenschweller erneuert.

Seit dem Facelift erfüllen alle Motoren des i30 die Abgasnorm Euro 5. Je nach Baujahr leisten die vier verfügbaren Benziner zwischen 109 PS und 143 PS. Daneben stehen drei Diesel zur Wahl, die 90 PS, 116 PS und 140 PS entwickeln. Hyundai verbaut ausschließlich Vierzylinder, Varianten mit Start-Stopp-Automatik tragen den Beinamen "blue".

Für einen i30 mit dem kleinsten Benziner von 2007 - den i30 1.4 in der Basisausstattung Classic - müssen laut Schwacke-Liste noch rund 7.150 Euro bezahlt werden. Ein mit 143 PS am stärksten motorisierter i30 2.0 Premium von 2009 schlägt mit 14.750 Euro zu Buche. Rund 10.750 Euro kostet ein i30cw 1.6 Comfort von 2008 mit 126 PS, für einen i30 CRDi Classic mit 116 PS aus dem gleichen Jahr fallen noch etwa 8.650 Euro an.

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