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22.09.2013

09:31 Uhr

Gebrauchtwagen-Check Kia Cee'd

Tiger mit schwacher Batterie

Quelle:dpa

Es kein auffälliges Auto, aber angenehm zu fahren. Mit dem Kia Cee'd griffen die Koreaner den europäischen Markt an. Wer einen Gebrauchten kaufen möchte, muss aber wissen, worauf er achten sollte.

Kia lieferte den Cee'd ab Anfang 2007 in Deutschland aus. dpa

Kia lieferte den Cee'd ab Anfang 2007 in Deutschland aus.

BerlinMit dem Cee'd setzte der koreanische Autobauer Kia zur Eroberung des europäischen Marktes an. Der kompakte Fünftürer wurde in Rüsselsheim entworfen, in der Slowakei gebaut und kam in Deutschland Anfang 2007 auf den Markt. In direkter Konkurrenz zum Golf etablierte sich der Wagen schnell in seiner Klasse.

Recht bald legten die Koreaner einen Kombi und einen sportlichen Dreitürer nach. Bei der Kfz-Hauptuntersuchung (HU) schneidet der Asiate aus Europa allerdings eher durchschnittlich ab.

Der „TÜV Report 2013“ attestiert dem Fahrzeug ein insgesamt ordentliches Ergebnis. Die Blinkanlage habe keine Mängel, bei allen anderen beleuchtungsrelevanten Kriterien schneidet der Cee'd jedoch schlechter ab als andere Fahrzeuge.

Die Prüfer bemängeln zudem teils die Wirkung der Fuß- und der Feststellbremse und vermehrt ausgeschlagene Achsgelenke. Undichte Manschetten der Antriebswellen kämen doppelt so häufig vor wie beim Durchschnitt.

Laut ADAC-Pannenstatistik ist der Cee'd „eher durchschnittlich“ zuverlässig. Exemplare aller Baujahre blieben häufig wegen entladener und kaputter Batterien liegen. Auch defekte Wegfahrsperren verhinderten ein Fortkommen, vor allem bei den Baujahren bis 2009 und von 2012. Darüber hinaus vermerkt der ADAC gebrochene Polklemmen (2008 bis 2010), defekte Scheinwerfer (bis 2010) und Generatoren (2008 und 2009) sowie Schäden am Kabelbaum (2008 und 2009).

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