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09.01.2016

11:26 Uhr

Gebrauchtwagen-Check: Mazda 3

Alles im grünen Bereich

VonAdele Moser
Quelle:Spotpress

Als Alternative zum VW Golf hat sich der Mazda 3 auf dem Gebrauchtwagenmarkt etabliert. Interessant machen ihn vor allem seine hohe Qualität und Haltbarkeit. Das finden auch die TÜV-Prüfer.

Gebrauchtwagen-Check: Mazda3 - Alles im grünen Bereich Mazda

Mazda 3

Überzeugender Kompaktwagen.

Mazda hat seine Aufgabe gut gemacht und in der hart umkämpften Kompaktklasse ein Fahrzeug auf die Räder gestellt, den auch die strengen TÜV-Prüfer gerne zu Besuch haben. Die aktuelle Generation wurde im Herbst 2013 präsentiert. Der damit abgelöste und seit 2009 gebaute Vorgänger mit der internen Typenbezeichnung BL ist auf dem Gebrauchtwagenmarkt jedoch nicht nur aufgrund seines guten Pflegezustandes interessant.

Karosserie und Innenraum: Die zweite Generation des Mazda3 gehört mit einer Länge von 4,46 Metern eher zu den größeren Vertretern der Kompaktklasse. Er übertrifft Mitbewerber wie den VW Golf oder Opel Astra zum Teil deutlich, ohne den Platzvorteil jedoch im Innenraum zu nutzen. Mit mindestens 340 und maximal 1.360 Litern ist der Kofferraum zwar nicht üppig, geht in diesem Segment aber in Ordnung.

Die Verarbeitung und die Sitze des Mazda3 Typ BL sind solide. Hier: Nach dem Facelift Ende 2011. Mazda

Solide Verarbeitung

Die Verarbeitung und die Sitze des Mazda 3 Typ BL sind solide. Hier: Nach dem Facelift Ende 2011.

Der Japaner hat einen simplen aber durchdachten Innenraum. Die Verarbeitung und die Sitze sind solide. Ende 2011 kam eine überarbeitete Version, deren optische Änderungen jedoch nur marginal ausfallen. Lediglich an den Stoßfängern wurde behutsam Hand angelegt, das Heck zeigt sich etwas geglättet.

Neben den typischen Fünftürer gab es auch eine Stufenhecklimousine - die hierzulande aber nur in homöopathischen Dosen verkauft wurde. Einen Dreitürer oder einen Kombi hatten die Japaner hingegen nicht im Angebot.

Motoren: Das Motorenangebot des Mazda3 umfasst einen 1,6-Liter-, einen 2,0-Liter- und einen 2,2-Liter-Benziner, die ein Leistungsspektrum von 77 kW/105 PS bis 191 kW/260 PS abdecken. Empfehlenswert ist die goldene Mitte mit 110 kW/150 PS, allerdings treibt auch der kleinste Ottomotor den Japaner für den Stadtverkehr bereits ausreichend an.

Von der sportlichen Speerspitze mit 260 PS ist abzuraten, da diese eher übermotorisiert ist. Seine Kraft zerrt mächtig an der Vorderachse und besonders bei Nässe hat der Fahrer dann mit Traktionsproblemen zu kämpfen.

Der von Peugeot zugelieferte 109-PS-Diesel erledigt seine Aufgabe hingegen gut. Zu bemängeln ist hier lediglich das synthetisch wirkende Lenkgefühl und die unharmonische Federung. Alternativ stehen noch kräftigere Selbstzünder mit 85 kW/115 PS, 110 kW/150 PS und 136 kW/185 PS im Angebot.

Bei der Modellpflege Ende 2011 wurden neben den leichten optischen Retuschen auch deutlich spürbare Veränderungen am Fahrwerk vorgenommen. Die Lenkung wurde optimiert und der Fahrkomfort verbessert.

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