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18.02.2016

13:12 Uhr

Gefährliche Metallkante

Gurt-Probleme zwingen Toyota zu weiterem Rückruf

Wegen möglicherweise defekter Sicherheitsgurte an der Rückbank ruft der japanische Autobauer Toyota in Deutschland rund 71.000 Fahrzeuge in die Werkstätten. Weltweit sind es sogar fast drei Millionen.

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Probleme mit Sicherheitsgurten: Toyota ruft 2,9 Millionen Fahrzeuge zurück

Autobauer: Probleme mit Sicherheitsgurten: Toyota ruft 2,9 Millionen Fahrzeuge zurück

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Köln/TokioWegen Problemen mit Sicherheitsgurten muss der weltgrößte Autobauer Toyota 2,87 Millionen SUV-Modelle zurückrufen. Gurte in der hinteren Rücksitzreihe könnten bei einem Frontalzusammenstoß in Kontakt mit einem metallenen Sitzkissenrahmen kommen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. In solch einem Fall könne der Sicherheitsgurt beschädigt werden.

Man habe zwei Berichte in Nordamerika erhalten, bei denen sich infolge von Unfällen Sicherheitsgurte auf den Rücksitzen gelöst hätten, hieß es. Ein Unfall sei tödlich verlaufen. Ob dies jedoch auf den Defekt zurückzuführen sei, könne man nicht bestätigen.

Betroffen seien 1,33 Millionen Autos in Nordamerika, 625 000 in Europa, 434 000 in China und 177 000 in Japan. Dabei handelt es sich um SUV der Modellreihe RAV4, die zwischen Juli 2005 und August 2014 gebaut worden seien - außerdem der SUV Vanguard, der zwischen Oktober 2005 und Januar 2016 gebaut wurde.

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Früher ragte er aus der Menge der kompakten Soft-SUV heraus. Toyotas RAV4 bereitete dem ganzen Segment den Weg, verkaufte sich fünf Millionen mal. Heute geht er in der Masse unter.

Bei einem "außergewöhnlich starken Frontalaufprall" könne das Gurtband mit einer Metallkante des Sitzgestells in Kontakt kommen und schlimmstenfalls abreißen, erklärte der Autobauer am Donnerstag in Tokio.
Um Beschädigungen zu verhindern, soll nun bei einem rund einstündigen Werkstattaufenthalt eine Schutzabdeckung rechts und links an der Rückbank befestigt werden. Die Nachrüstung ist für die Kunden kostenfrei.

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