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03.10.2011

18:26 Uhr

Hilfe am Steuer

Beim Parken übernimmt der Autopilot

Quelle:dpa

Nachdem die ersten Testfahrten erfolgreich absolviert wurden, scheint der Autopiloten fitter für den Autoalltag denn je. Bis der Computer im Pkw tatsächlich das Steuer übernimmt, wird es aber noch dauern.

BMW hat ein System entwickelt, dass das Auto per Knopfdruck auf eine Fernbedienung selbstständig in die Garage manövriert. Einen ähnlichen Helfer hat auch VW präsentiert. BMW

BMW hat ein System entwickelt, dass das Auto per Knopfdruck auf eine Fernbedienung selbstständig in die Garage manövriert. Einen ähnlichen Helfer hat auch VW präsentiert.

MünchenNein, Nico Kämpchen ist nicht lebensmüde. Dass der junge Mann bei 120 km/h auf der Autobahn plötzlich die Hände vom Lenkrad nimmt und den Dingen minutenlang ihren Lauf lässt, hat einen ganz anderen Grund. Der Autopilot hat übernommen. Kämpchen ist Projektleiter bei BMW und verantwortet dort die Forschung am autonomen Fahren. So wie sein Prototyp hier auf der A9 schon heute, sollen nach seiner Vision irgendwann einmal alle Autos alleine ihren Weg finden.

Technisch möglich wird das autonome Fahren mit Hilfe von Radar-, Laser- und Kameraaugen, die Straße und Verkehrsteilnehmer stets beobachten. So schnell werde dieser Autopilot allerdings nicht in Alltagsfahrzeuge eingebaut, dämpft Kämpchen voreilige Erwartungen: "An eine Serienentwicklung ist noch gar nicht gedacht. Stattdessen wollen wir mit diesem Projekt für andere Assistenzsysteme lernen und den Fahrer in einzelnen Situationen noch besser unterstützen." Doch in einer speziellen Situation darf der Computer schon maßgeblich übernehmen: beim Einparken.

Hunderttausende Fahrschüler bringt das Manövrieren in Lücken immer wieder ins Schwitzen. Dabei reicht in manchem Auto längst ein Knopfdruck, und schon rotiert das Lenkrad wie von Geisterhand - das Auto hat das Kommando übernommen. Bei den meisten Herstellern gibt mittlerweile entsprechende Assistenz-Systeme. "Während die Elektronik den Kurs vorgibt, muss der Fahrer nur noch Gas geben und bremsen", erläutert Ford-Sprecher Hartwig Petersen die Funktionsweise des entsprechenden Gimmicks im neuen Focus. Dem Focus reiche eine Lücke, die 20 Prozent länger ist als das Auto selbst. 500 und 1.000 Euro extra kosten solche Einparkautomaten.

Hans-Georg Marmit von der Sachverständigenorganisation KÜS in Losheim am See findet die Investition lohnenswert: "Denn ein Parkrempler wird leicht viel, viel teurer", so der Experte. "Entweder man hat eine dicke Rechnung für das Lackieren des eigenen und des gegnerischen Autos am Bein. Oder man riskiert eine schlechtere Einstufung bei der Versicherung." Die Entwickler sind schon einen Schritt weiter: Forscher bei BMW und VW haben Systeme vorgestellt, mit denen das Auto sich auch ohne Fahrer in die passende Parktasche bugsiert.

Kommentare (6)

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lowabras

03.10.2011, 19:07 Uhr

Neeeiiiin unfassbar, das hat die Technik zu wege gebracht? Aber klar hilft das dem Absatz! Jeder braucht das und wird deshalb sofort ein solches Auto kaufen!
Schon unglaublich mit was die Industrie nun alles versucht zu verkaufen was niemend braucht für Geld das niemand hat!
Jetzt wirds lustig, denn der Marketingaufwand die sog. Wirtschaft im Schwung zu halten wird größer als der dadurch erzielte Absatz. Vom Profit ganz zu schweigen.
Allerdings wer weiß wie Geld funktioniert, weiß dass Profit schädlich ist und dass Geld nur durch Schulden entsteht, die niemals abbezahlt werden dürfen, denn dann gäbe es kein Geld mehr!
So versucht man mit solchem Firlefanz die Idioten von Käufern dazu zu animieren wieder mehr Kredite aufzunehmen um die Wirtschaft zu beleben!
Bereits ein Stillstand von mehreren Tagen treibt ansonsten dieses System bereits in den Ruin, grotesk!
Kredite, Alternativlos!

lowabras

03.10.2011, 19:07 Uhr

Neeeiiiin unfassbar, das hat die Technik zu wege gebracht? Aber klar hilft das dem Absatz! Jeder braucht das und wird deshalb sofort ein solches Auto kaufen!
Schon unglaublich mit was die Industrie nun alles versucht zu verkaufen was niemend braucht für Geld das niemand hat!
Jetzt wirds lustig, denn der Marketingaufwand die sog. Wirtschaft im Schwung zu halten wird größer als der dadurch erzielte Absatz. Vom Profit ganz zu schweigen.
Allerdings wer weiß wie Geld funktioniert, weiß dass Profit schädlich ist und dass Geld nur durch Schulden entsteht, die niemals abbezahlt werden dürfen, denn dann gäbe es kein Geld mehr!
So versucht man mit solchem Firlefanz die Idioten von Käufern dazu zu animieren wieder mehr Kredite aufzunehmen um die Wirtschaft zu beleben!
Bereits ein Stillstand von mehreren Tagen treibt ansonsten dieses System bereits in den Ruin, grotesk!
Kredite, Alternativlos!

pendler

03.10.2011, 20:00 Uhr

---@ lowabras

mit Ihrer Sichtweise würden wir noch immer auf den Bäumen wohnen und alle die nicht arbeiten, wären schon längst verhungert.

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