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05.01.2012

09:18 Uhr

Honda Civic im Test

Die Raumkapsel probt den Neustart

Quelle:dpa

Honda probt den Neustart in der Golf-Klasse und bringt die neunte Generation des Civic in Stellung. Noch ein wenig überdrehter gezeichnet als der Vorgänger sieht er aus wie das Raumschiff von Captain Future.

Da kommt der schrille Japaner: Der neue Honda Civic ähnelt einem Raumschiff. Honda

Da kommt der schrille Japaner: Der neue Honda Civic ähnelt einem Raumschiff.

BerlinDer Auftritt des Civic passt so gar nicht zu seiner Position im Marktgefüge: In der Zulassungstabelle irgendwo im unteren Mittelfeld leicht zu übersehen, leistet sich der Japaner ein schrilles, unverwechselbares Design. Die Silhouette ist betont keilförmig und das Gesicht mit den scharf geschnittenen Scheinwerfern und dem durchbrochenen Stoßfänger wird man so schnell nicht wieder vergessen. Aber am auffälligsten ist die Kehrseite mit der geknickten Heckscheibe und dem feuerroten Kunststoffbalken, mit dem die Rückleuchten aus der Karosse stoßen.

Die größte Stärke des Civic ist wieder sein Platzangebot. Mit 4,30 Metern Länge und einem Radstand von 2,61 Metern liegt es zwar absolut im Mittelfeld seiner Klasse, doch er bietet zum Beispiel den mit Abstand größten Kofferraum. Mit 477 Litern Fassungsvermögen schluckt er rund 100 Liter oder einen Reisekoffer mehr als der Klassenprimus VW Golf.

Das Gesicht ist durch die scharf geschnittenen Scheinwerfer und dem durchbrochenen Stoßfänger unverwechselbar. Honda

Das Gesicht ist durch die scharf geschnittenen Scheinwerfer und dem durchbrochenen Stoßfänger unverwechselbar.

Weniger Ablagen, mehr Übersicht

Möglich macht das die Konstruktion des Tanks: Dieser liegt nicht wie üblich unter der Rückbank, sondern unter den Vordersitzen. Das erlaubt noch einen zweiten Kunstgriff. Wie im Kleinwagen Jazz lassen sich deshalb die Sitzkissen der Rückbank aufstellen, so dass man hinter den Vordersitzen sogar ein Fahrrad transportieren kann. Diese Lösung kennt man schon vom Vorgänger.

Neu sind dagegen die etwas liebevollere Materialauswahl, das vergrößerte Sichtfeld nach hinten sowie das ergonomischere Cockpit. Es gibt zwar noch weniger Ablagen als früher. Dafür sind die Anzeigen jetzt etwas übersichtlicher geworden und die vielen Schalter am Lenkrad sind besser sortiert. Außerdem haben die Japaner die Sicherheitsausstattung unter anderem um eine Abstandsregelung und einen Notbremsassistenten erweitert.

Innen freut sich der Fahrer über die übersichtlichen Anzeigen und die gut sortierten Schalter am Lenkrad. Honda

Innen freut sich der Fahrer über die übersichtlichen Anzeigen und die gut sortierten Schalter am Lenkrad.

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