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17.02.2011

12:11 Uhr

Honda CR-Z

Sparsamer Sportler mit Doppelherz

Honda hat in den 60er Jahren mit kleinen Sportwagen erste Punkte auf dem europäischen Markt gesammelt. Der letzte Vertreter dieser Art war der CRX. Als später Nachfolger könnte nun der CR-Z taugen.

Trotz bescheidener Motorleistung bietet der immerhin 200 km/h schnelle Honda CR-Z eine ordentliche Portion Fahrspaß, an der der unauffällig arbeitende Elektromotor seinen Anteil hat.

Trotz bescheidener Motorleistung bietet der immerhin 200 km/h schnelle Honda CR-Z eine ordentliche Portion Fahrspaß, an der der unauffällig arbeitende Elektromotor seinen Anteil hat.

Von herkömmlichen Sportwagen unterscheidet sich der dynamisch gezeichnete japanische Kompaktsportler in einem wesentlichen Detail: dem Hybridantrieb. Ein ähnliches Konzept zeigte Honda schon ein Mal vor zwölf Jahren mit dem ersten Insight. Der tropfenförmige Zweisitzer fand damals aber nur in wenigen Exemplaren den Weg auf die Straße.

Zwar ist klar, dass mit 114 Benzin-PS keine Bäume ausgerissen werden können, zumal wenn der unterstützende E-Motor sich mit 14 Pferdestärken ebenfalls recht bescheiden gibt. Der hebt die Fahrleistungen des 1,5-Liter-Motors auf 1,8-Liter-Niveau bei moderatem Verbrauch. Dennoch hat der CR-Z alles, was ein Sportwagen braucht.

Da ist erst ein Mal die dynamische Karosserie mit der betont breit wirkenden Front und dem nach hinten schmal zulaufenden Heck mit breit ausgestellten Radkästen. Die zweigeteilte Heckscheibe mit dem flachen oberen Teil erinnert unwillkürlich an den CRX und den ersten Insight von 1999. Sie sieht schick aus, ist aber unpraktisch. Sie verschmutzt schnell, ohne dass es einen Heckwischer gibt, und der dicke Karosseriebalken in der Mitte schränkt die Sicht nach hinten ebenfalls erheblich ein. Auf den Blick in die Seiten- ist da mehr Verlass als auf den Rückspiegel.


Der sportliche Auftritt setzt sich beim Fahren fort

Der Honda CR-Z bietet eine gute Traktion und spricht spontan auf Gasbefehle an. Bereits ab 1.200 Umdrehungen in der Minute liegt spürbar Kraft an. Die Schaltempfehlung mahnt dann auch schon bei 1.500 Umdrehungen zum Gangwechsel, wenn das maximale Drehmoment bereits langsam wieder abflacht. So darf etwas über 50 km/h der sechste Gang eingelegt werden.

In der Mitte des großen analogen Drehzahlmessers liegt die digitale Geschwindigkeitsanzeige. Zwischen beiden liegt ein Ring, dessen Farbe auf Anhieb signalisiert, ob der Honda gerade halbwegs effizient bewegt wird.

In der Mitte des großen analogen Drehzahlmessers liegt die digitale Geschwindigkeitsanzeige. Zwischen beiden liegt ein Ring, dessen Farbe auf Anhieb signalisiert, ob der Honda gerade halbwegs effizient bewegt wird.

Ab 2.500 U/min wird der drehfreudige Motor dann nochmals munterer. Wer das sportliche Potenzial des CR-Z aber wirklich auskosten möchte, muss den Bereich zwischen 4.000 und 5.000 Touren nutzen – was natürlich die Sparbemühungen wieder zunichte macht. Seine Höchstleistung erreicht das Triebwerk erst jenseits der 6.000 Umdrehungen. In höheren Drehzahlregionen gibt sich der CR-Z dann auch akustisch recht sportlich. Die Lenkung ist sehr direkt ausgelegt, die Schaltwege sind kurz und knackig, die körperbetonten Sitze bieten guten Seitenhalt.

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

15.08.2012, 10:46 Uhr

Ich habe mir einen weißen Honda CR-Z vor gut drei Monaten gekauft und bin wie beim ersten Tag immer noch bgeistert.
Er lässt sich super fahren und zeigt einem genau an, wie man am besten spritsparend unterwegs ist.
Daumen hoch und kein Auto so gut gewesen, wie dieses jetzt

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