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01.06.2015

07:26 Uhr

Hyundai i20 im Fahrbericht

Mehr als nur Basismobilität ohne Eitelkeiten

Quelle:Spotpress

Wer gegen Polo, Fiesta, Mazda2, Micra, Rio, und Corsa antritt, muss gut gerüstet sein. Der Hyundai i20 ist das, bringt aber wenig Fahrspaß. Dafür ärgert die zweite Generation des koreanischen Kleinwagens den Tankwart.

Im Innenraum können sich Fahrer und Beifahrer nicht über beengende Zustände beklagen und auch auf der Rückbank der Fünftürers sitzen Erwachsene noch erträglich. Hyundai

Im Innenraum können sich Fahrer und Beifahrer nicht über beengende Zustände beklagen

Auch auf der Rückbank der Fünftürers sitzen Erwachsene noch erträglich.

Kleines Auto mit durchschnittlichem Preis von einem koreanischen Hersteller. Diese Mischung hätte noch vor einigen Jahren kaum was erwarten lassen. Doch die Zeiten haben sich geändert: Der Hyundai i20 überrascht in vielerlei Hinsicht und hält sich insbesondere beim Verbrauch angenehm zurück.

Aber zunächst mal zu dem, was bei Kleinwagen heute so wichtig ist wie bei großen Autos: die Optik. Durch das markentypische und ausdrucksstärkere Gesicht reiht sich die seit einem halben Jahr erhältliche zweite Generation des Kleinwagens perfekt in die Modellpalette der Koreaner ein. Heruntergezogene und markantere Scheinwerfer, ein durch die vertikaler angeordneten Heckleuchten knackigeres Heck sowie die insgesamt schärfere Linienführung lassen den Wagen nicht mehr so weichgespült, sondern viel sportlicher und auf den ersten Blick auch größer wirken.

Ein wichtiger Aspekt – schließlich sieht seine Konkurrenz wie VW Polo, Mazda 2, Opel Corsa, Ford Fiesta oder auch Seat Ibiza auch nicht mehr aus wie bessere Kinderwagen, sondern machen heute alle einen erwachsenen Eindruck.

. Durch das markentypische und ausdrucksstärkere Gesicht reiht sich die seit einem halben Jahr erhältliche zweite Generation des Kleinwagens perfekt in die Modellpalette der Koreaner ein.  Hyundai

Seit einem halben Jahr ist die zweite Generation des Kleinwagens erhältliche

Durch das markentypische und ausdrucksstärkere Gesicht reiht sich der i20 perfekt in die Modellpalette der Koreaner ein.

Im Innenraum können sich Fahrer und Beifahrer nicht über beengende Zustände beklagen und auch auf der Rückbank der Fünftürers sitzen Erwachsene noch erträglich. Die gut geschnittenen Sitze sorgen selbst bei flotter Gangart für genügend Halt. Im Kofferraum finden 326 Liter Platz, sind die Rücksitze umgeklappt, passen 1.042 Liter rein. Klassenprimus VW Polo schluckt mit 204 und maximal 952 Litern deutlich weniger.

Im zweifarbig eingerichteten Innenraum überwiegen kratzfeste Kunststoffe, die jedoch weder billig aussehen und auch nicht  besonders empfindlich sind. Die Knöpfe und wichtigen Funktionen sind am richtigen Platz und Gott sei Dank ohne Gebrauch der sehr dicken Bedienungsanleitung zu verstehen.

Im zweifarbig eingerichteten Innenraum überwiegen kratzfeste Kunststoffe, die jedoch weder billig aussehen und auch nicht  besonders empfindlich sind.  Hyundai

Im zweifarbig eingerichteten Innenraum überwiegen kratzfeste Kunststoffe, ...

... die jedoch weder billig aussehen und auch nicht besonders empfindlich sind.

Überaus entspannt rollt man mit dem Kleinen auch durch den Autoalltag. Das ist natürlich zu einem nicht geringen Teil dem Motor geschuldet: Unter der Haube des Testwagens sorgt der stärkste 1,4-Liter-Benziner mit 74 kW/100 PS für Vorankommen. Und die bringen den etwas über eine Tonne schweren Fünftürer gut in Fahrt. Das Aggregat arbeitet abgesehen vom ganz hohen Tourenbereich recht leise. Auch Tempo 160 schafft der Koreaner die Beschleunigung ohne große Mühe, danach wird es etwas zäh. Gelungen ist neben der Geräuschdämmung auch das Fahrwerk, das den i20 für ein Fahrzeug dieser Klasse geradezu souverän durch unsere ramponierten Straßen bringt.

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