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04.08.2011

11:28 Uhr

Hyundai Veloster

Ein Coupé gegen Langeweile

Quelle:dpa

Wenn Hyundai im Sommer den neuen Veloster an den Start bringt, weht ein frischer Wind durch die so nüchterne Welt der Kompaktklasse. Denn der sportliche Keil aus Korea bricht mit allerhand Konventionen.

BerlinSchon das Türkonzept ist außergewöhnlich: Wo echte Coupés zwei und klassische Kompaktwagen vier Türen haben, sucht der Veloster mit seinen drei Türen den Kompromiss aus Vernunft und Vergnügen. Links gibt es eine einzelne lange Klappe und eine schnörkellose Flanke. Rechts haben die Ingenieure dagegen für die Hinterbänkler noch eine zweite Öffnung ins Blech geschnitten und diese mit dem im Winkel des Dreiecksfensters versteckten Türgriff gut getarnt.

Die Frontscheibe wirkt wie ein Helmvisier

Aber nicht nur die Silhouette des 4,22 Meter kurzen und mit 1,40 Metern gar nicht so flachen Koreaners ist ungewöhnlich. Auch die Heckansicht sucht Ihresgleichen: Mittig montierte Endrohre und die hohe Gürtellinie kennt man schon von anderen Sportwagen. Rückleuchten, die wie mit der Kelle des Eisverkäufers aus dem Blech geschabt wurden, sind aber fremd. Ebenso die Heckscheibe: Sie ist ausgesprochen schmal, reicht dafür bis weit ins Dach und wird von einem markanten Spoiler geteilt.

Dagegen ist das Gesicht schon fast gewöhnlich: Es trägt den typischen Hyundai-Grill, strahlt aus großen Scheinwerfern und wirkt nur deshalb ein bisschen böse, weil die A-Säulen schwarz eingefärbt wurden. So werden die vorderen Dachpfosten fast unsichtbar und lassen die umlaufende Frontscheibe wie das Visier eines Motorradhelms erscheinen.

So pfiffig der Veloster außen gezeichnet wurde, so enttäuschend wirkt der Viersitzer innen. Zwar haben die Koreaner die strenge Geometrie des Armaturenbretts mit ein paar rautenförmigen Lüftungsgittern aufgebrochen und bauen serienmäßig einen großen Touchscreen in die Mittelkonsole. Jedoch ist die Materialauswahl eher lieblos und der Grundton des Cockpits ein langweiliges Grau. Das können auch die paar Chromapplikationen kaum ändern.

Kommentare (1)

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Almeria

17.08.2011, 20:02 Uhr

Ich bin 1,86 m groß und saß heute im Veloster.
Zuerst vorne,sitz weit nach hinten,dann nach hinten.
Klar,etwas komisch erst der Einstieg,aber trotzallem,hatte ich Platz für meine Beine und meinem Kopf(in der normalen Sitzposition).Wenn ich mit dem Kopf nach vorne gehe,ist es schon wahr dass man an die Decke kommt,aber ganz ehrlich,so tragisch wie hier beschrieben ist es nicht!
Am besten jeder mal selber Probesitzen,es Lohnt sich!!!!!!!!!

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