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13.03.2011

10:12 Uhr

Internet im Auto

Das Fahrzeug wird zur Schnittstelle

Internet im Auto - kein Problem, nachdem das Netz auch Handys, Spielekonsolen und Kühlschränke erobert hat? Ganz so einfach ist es nicht. Dennoch ist das vernetzte Auto einer der wichtigsten Trends - und der eigene Wagen kann sogar zur Kreditkarte werden.

Und wo war jetzt nochmal die Klimaanlage? Zuviel unwesentliche Informationen sollten im Auto nicht nach vorn drängen. Quelle: Reuters

Und wo war jetzt nochmal die Klimaanlage? Zuviel unwesentliche Informationen sollten im Auto nicht nach vorn drängen.

Düsseldorf/DuisburgDas Internet erobert das Auto - schließlich hat es auch alles andere erobert. Das hört sich nach einer Binsenweisheit an, aber wie soll das Surfen am Steuer eigentlich aussehen? Es könnte so schön sein, einfach wie auf der Brücke des Raumschiffs Enterprise nur "Computer" zu rufen - schon stehen alle denkbaren Informationen bereit und so gut wie alles lässt sich steuern. Zukunftsmusik, keine Frage. Dabei gehen die Visionen der Autobauer und Experten noch viel weiter. Fest steht: "Das vernetzte Fahrzeug ist für uns einer der zentralen Trends der nächsten Jahre", sagt Autoexperte Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management.

Vor allem jüngere Menschen dürften ihr Smartphone ohnehin auch im Auto dabeihaben, sie prüfen ihre E-Mails und bekommen Meldungen von sozialen Netzwerken wie Facebook. Diese Funktionen eins zu eins auf Geräte im Auto zu übertragen, genügt daher kaum. "Die Multimediageräte entwickeln sich so schnell, dass kein Autobauer mitkommt", warnt Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer.

Die Lösung: Das Auto bietet eine Schnittstelle für all die Smartphones oder Tablet-Computer, und man nimmt sein Gerät einfach mit ins Auto. Das sei der "Weg der Zukunft", sagt Helmut Schmaler, Test- und Technikexperte des ADAC.

Es geht um mehr als Staumeldungen

Zwar ist das Internet schon im Auto angekommen, vor allem in den Wagen der oberen Mittel- und Oberklasse. Dort besorgt es beispielsweise Informationen zum Verkehr.

Aber eigentlich geht es um viel mehr: Die Vision des unfallfreien Fahrens oder sogar des Autos ohne Fahrer seien keine Utopien mehr, sagt Bratzel. Immer mehr gehe es um die Vernetzung des Autos mit der Außen- und der Internetwelt.

Kommentare (1)

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zarakthuul

14.03.2011, 13:57 Uhr

Der Nutzen bleibt sehr überschaubar. Die Risiken sind es nicht! Wenn während der Fahrt das Internet genutzt werden kann, dann wird es auch fahrende Nutzer geben. Nicht alles, was gemacht werden könnte, ist sinnvoll.
Außerdem möchte ich keinen Virus in der Bremsleitung haben ;-) !

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