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24.02.2017

14:00 Uhr

Kleiner Ford im Gebrauchtwagen-Check

Der Ka hat Nachholbedarf

Quelle:dpa

„Ford. Die tun was.” - so warb der Autohersteller in den 90er Jahren. Und auch heute würde er sicherlich nicht das Gegenteil behaupten. Doch wer den Ford Ka betrachtet, kann zum Schluss kommen, dass es Ausnahmen gibt.

Die Kurve zeigt nach oben: Besonders spätere Ka-Modelle der zweiten Generation schneiden zumindest in der Pannenstatistik sehr gut ab. Doch beim TÜV genießt der Kleinwagen im Alter gar keinen guten Ruf . Hersteller

Ford Ka

Die Kurve zeigt nach oben: Besonders spätere Ka-Modelle der zweiten Generation schneiden zumindest in der Pannenstatistik sehr gut ab. Doch beim TÜV genießt der Kleinwagen im Alter gar keinen guten Ruf .

„Bereits das Urmodell war beim TÜV berüchtigt, aber der neue zeigt keine Besserung”, heißt es über den Ford-Kleinwagen Ka im „TÜV Report 2017”, und gemeint ist der Wechsel von der ersten zur zweiten Fahrzeuggeneration.

Wie die Fiat-Schwestermodelle - der Ka wurde gemeinsam mit dem italienischen Hersteller entwickelt und teilt sich viele Komponenten mit Fiat Panda und 500 - plagen den Ka aus Köln demnach Probleme mit der Achsaufhängung.

Aber nicht nur das: Die Fußbremse wird weit öfter als beim Durchschnitt aller geprüften Autos beanstandet. Auch Handbremse und Bremsscheiben geben Anlass zur Kritik. Ölverlust und schlechtes Abschneiden bei der Abgasuntersuchung kommen hinzu.

Immerhin: Die Entwicklungskurve der Neuauflage zeigt nach oben, betrachtet man deren Pannenanfälligkeit. In der Statistik des ADAC zeigen lediglich die Modelle der Baujahre 2009 und 2010 leicht erhöhte Pannenzahlen. Später vom Band gelaufene Autos stuft der Club gar als „pannensicher mit nur wenigen auffälligen Punkten” ein.

Ausrücken mussten die ADAC-Helfer unter anderem wegen loser Schaltgestänge bei Autos von 2012, kaputter Wegfahrsperren (2010) oder defekter Heizungs-Wärmetauscher (bis 2007). Auch Marderbisse an Zündkabeln und Kühlschläuchen kommen immer wieder vor.

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