Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.08.2013

09:35 Uhr

KTM 1190 Adventure R

Abenteuer im R-Format

Quelle:MID

KTM hat bei aller Orientierung am Mainstream immer auch den knackigen Offroad-Einsatz seiner Motorräder im Hinterkopf. Das dokumentiert kein Modell besser als die Reise-Enduro Adventure 1190 R.

Die Reise-Enduro KTM Adventure 1190 R für ambitionierte Geländefahrer kostet mit 14.895 Euro 900 Euro mehr als die Basis-Version Adventure 1190. MID

Die Reise-Enduro KTM Adventure 1190 R für ambitionierte Geländefahrer kostet mit 14.895 Euro 900 Euro mehr als die Basis-Version Adventure 1190.

DüsseldorfNeben der Reise-Enduro 1190 Adventure bietet KTM mit der "R"-Version einen geländegängigen Ableger für diejenigen, die es etwas gröber mögen. Die "R" hat als einzige Maschine unter den großen Abenteuer-Enduros den ambitionierten Geländefahrer im Blick. Das dokumentieren eine Reihe von Ausstattungsmerkmalen, die der 1190 Adventure R eine höhere Geländetauglichkeit verleihen: Sie kommt mit klassischen Enduroreifen mit ebenso großem wie schmalem 90/90-21-Zoll-Rad vorne und 150/70-18-Zoll-Pneu hinten daher.

Für unebenes Terrain geeignet sind auch die jeweils 220 Millimeter Federwege an der "Upside-Down"-Vorderradgabel und am Zentralfederbein. Beide Fahrwerkskomponenten stammen vom firmeneigenen Zulieferer WP und sind selbstverständlich komplett einstellbar ausgeführt. Auf die Möglichkeit der elektronischen Fahrwerkseinstellung, wie bei den meisten Reise-Enduro-Neuerscheinungen üblich, verzichtet KTM.

Große Fahrer sind auf der 89 Zentimeter hohen Sitzbank der Reise-Enduro KTM Adventure 1190 R im Vorteil. MID

Große Fahrer sind auf der 89 Zentimeter hohen Sitzbank der Reise-Enduro KTM Adventure 1190 R im Vorteil.

Die hohen Ambitionen reflektiert auch die nicht verstellbare Sitzhöhe von respektablen 89 Zentimetern. Hier sind gestandene Mannsbilder eindeutig im Vorteil. Außerdem ist die Sitzbank einteilig und fast stufenlos ausgeführt, was den erwarteten Offroadbetrieb fördert, aber zu Lasten der Soziustauglichkeit geht. Ein gutes Lenkgefühl beschert die breite Lenkstange. Die kleine Verkleidungsscheibe bietet nur wenig Windschutz, was aber im Gelände nicht ins Gewicht fällt.

Die Reise-Enduro wiegt mit 235 Kilo fünf Kilo mehr als das Basismodell. Das liegt an der praxisgerechten Serienausstattung mit mächtigen Motorschutzbügeln, Hauptständer sowie die etwas schwereren Räder. Davon abgesehen gibt es keine Unterschiede bei Motor, Bremsen und Elektronik, und das aus gutem Grund: Der potente und dennoch exakt kontrollierbare 1195-ccm-V2-Motor ist ein Gedicht, der auf Wunsch seine stolzen 110 kW/150 PS mobilisiert. Die Leichtgängigkeit von Kupplung, Gas und Schaltung ist geradezu vorbildlich.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×