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05.01.2011

14:25 Uhr

Lexus CT 200h

Ein Kompakter auf leisen Sohlen

Als Nobelmarke mit Modellen von der Mittelklasse aufwärts hat es Lexus im Heimatland von Mercedes, Audi und BMW ungeheuer schwer. Doch jetzt wollen es die Japaner wissen und wagen sich zum ersten Mal in die Kompaktklasse - mit einem Hybrid-Modell.

Lexus CT dpa

Lexus wagt sich in die Kompaktklasse: Das Hybrid-Auto CT 200h soll Anfang 2011 in den Verkauf gehen. (Bild: Lexus)

dpa-infocom BERLIN. ­ Der Hoffnungsträger der Toyota-Schwester Lexus hört auf den Namen CT 200h und soll Anfang 2011 zu Preisen knapp unter 29 000 Euro in den Verkauf gehen. Technisch von Toyota Prius abgeleitet, will der Lexus die deutschen Konkurrenten auf den ersten Blick mit ihren eigenen Mitteln schlagen. Denn der CT 200h ein kein stilistischer Sonderling, sondern ein durch und durch gefälliger Fünftürer im Stil von VW Golf und Co.

4,32 Meter lang und mit scharfen Schnitten aus dem Blech geschält, wirkt der Japaner knackig und kraftvoll. Das unterstreichen weit ausgestellte Kotflügel und kurze Überhänge. Daneben wahren LED-Tagfahrlichter, große Aluminiumräder und Chromschmuck die Distanz zu den Modellen aus der zweiten Reihe ­ schließlich soll den CT 200h ja keiner mit einem Toyota verwechseln.

Innen lebt der Lexus einen Hauch von Luxus

Das gilt natürlich auch für den Innenraum, der wie immer bei Lexus spürbar feiner und vornehmer ist als bei Toyota. Man sitzt auf weichem Leder, schaut über hochwertige Oberflächen und greift nach angenehmen Kunststoffen. Allerdings geht es an Bord des CT 200h etwas enger zu, als man es von den Japanern sonst gewohnt ist. 2,60 Meter Radstand schränken vor allem hinten die Kniefreiheit ein, und vorne macht sich die wuchtige Mittelkonsole gefährlich breit.

Bei den Motoren hören die Ähnlichkeiten zu Audi und anderen aber auf. Wo die Konkurrenz auf Diesel oder Benziner setzt und als exotische Alternative allenfalls einen Gasumbau oder eine Biofuel-Umrüstung anbietet, setzen die Japaner auf ihre Hybridkompetenz. In Autos wie dem Prius millionenfach bewährt, arbeiten Stromer und Verbrenner auch unter der Haube des Lexus" im Team.

Bei Vollgas fehlt es an Elan

Die meiste Arbeit macht dabei ein 1,8 Liter großer Benziner mit 73 kW/100 PS und maximal 142 Nm. Von der Elektronik automatisch geregelt oder vom Fahrer im Sportmodus explizit zugeschaltet, steht ihm ein Elektromotor mit 60 kW/82 PS und maximal 207 Nm zur Seite, der vor allem beim Anfahren und Beschleunigen hilft. Wird er nicht benötigt, arbeitet er als Generator und lädt die Akkus, die unter dem Kofferraumboden den Strom für den nächsten Sprint speichern.

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