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27.01.2014

09:37 Uhr

Mercedes B-Klasse im Gebraucht-Check

Wenige Schwächen im Detail

Quelle:Spotpress

Viel Platz und eine hohe Sitzposition – die B-Klasse kann, was heutzutage kompakte SUV können müssen. Lifestyle bietet der kleine Van zwar nicht, dafür liefert der Stuttgarter aber Leistung für Qualitätsbewusste.

Die B-Klasse bietet zu großen Teilen eine gute Qualität – die will aber auch bezahlt werden Mercedes-Benz

Die B-Klasse bietet zu großen Teilen eine gute Qualität – die will aber auch bezahlt werden

Das Image des Senioren-Autos ist von der A-Klasse, bei der sich Mercedes ja von der Hochdach-Form verabschiedet hat, auf die B-Klasse übergegangen. Dabei kann der kompakte Van in Wahrheit vor allem als Familientransporteur punkten. Qualitativ muss die erste Generation T 245 (2005 bis 2011) den Vergleich mit größeren Stern-Modellen nicht scheuen.

Karosserie und Innenraum: Der doppelte Boden, auch Sandwich-Boden genannt, sollte ursprünglich Platz für E-Auto-Batterie und Brennstoffzelle bieten. Bis zum Produktionsende der ersten B-Klasse 2011 hat es die Technik nicht in die Serie geschafft.

Dafür profitieren die Insassen trotz kompakter Außenmaße mit 4,27 Metern Länge von einem sehr geräumigen Innenraum, der mit größerer Konkurrenz wie Opel Zafira oder VW Touran mithalten kann.

Weiterer Effekt ist die hohe Sitzposition und der bequeme Einstieg, die den Kompakt-Van zum beliebten Kandidaten für die reifere Kundschaft macht. Der Innenraum bietet beste Verarbeitung und sollte auch nach 100.000 Kilometern nahezu neuwertig aussehen.

Bei der HU schlägt sich die B-Klasse überdurchschnittlich gut Mercedes-Benz

Bei der HU schlägt sich die B-Klasse überdurchschnittlich gut

Motoren und Fahrwerk: Angemessen motorisiert ist man mit dem Selbstzünder B 180 CDI mit 80 kW/109 PS, von dem es ein üppiges Angebot auf dem Gebrauchtwagenmarkt gibt. Ein Ausbund an Temperament ist er allerdings nicht, der 200 CDI (103 kW/140 PS) schlägt sich besser. Auf Benzinerseite passt auch der B 170 (später B 180) mit 85 kW/116 PS gut zum Kompakt-Van.

Die Einstiegsmotorisierung B150 (später B160) mit 70 kW/95 PS ist weniger zu empfehlen, da die B-Klasse kein Leichtgewicht ist. Selten findet man das Top-Modell B 200 Turbo (142 kW/193 PS), öfter hingegen die 85 kW/116 PS starke Erdgasversion B 170 NGT. Für einen kompakten Van ist die B-Klasse ungewöhnlich straff abgestimmt – um Missverständnissen vorzubeugen sei gesagt: Sportliche Naturen sind bei der B-Klasse trotzdem falsch.

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