Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

25.07.2013

10:33 Uhr

Mercedes E-Klasse

Neunstufen-Automatik feiert Premiere

Quelle:MID

Eine Automatik mit neun Gangstufen. Braucht man das? Mercedes meint ja, und baut sie erstmals in den E 350 Bluetech ein. Denn neun Gänge machen den Wagen sparsamer, - und sogar ein bisschen leichter.

Mercedes E 350 Bluetech PR

Mercedes E 350 Bluetech

StuttgartDie erste Neunstufen-Wandlerautomatik von Mercedes feiert Weltpremiere bei den Premium-Limousinen. In Verbindung mit dem 185 kW/252 PS starken Dreiliter V6-Diesel im E 350 "Bluetech" realisiert die neue Kraftübertragung einen Normverbrauch von 5,3 Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern.

Der E 350 "Bluetech" mit Neungang-Automatik ist ab sofort bestellbar. Sowohl bei der Limousine als auch beim T-Modell bleiben trotz der erweiterten Funktionsumfänge die Preise zum "Bluetech"-Vorgänger unverändert.: 54.710 Euro bzw. 57.923 Euro.

Auto-Technik: Wie funktioniert ein Doppelkupplungsgetriebe?

Auto-Technik

Wie funktioniert ein Doppelkupplungsgetriebe?

Immer mehr Hersteller bauen Doppelkupplungsgetriebe in ihre Fahrzeuge ein. Dafür gibt es gute Gründe. Auch wenn die von VW in China zurzeit massive Probleme verursachen.

Der Verbrauchsvorteil des E 350 "Bluetech" mit Neungangautomatik generiert sich vor allem aus dem hohen Getriebewirkungsgrad. Die Spreizung der Getriebestufen erreicht den Faktor 9,15. Das heißt, der höchste Gang ermöglicht eine 9,15 fache Übersetzung im Vergleich zur niedersten Gangstufe.

Das bildet eine entscheidende Voraussetzung für eine deutlich spürbare Absenkung des Drehzahlniveaus und damit für die hohe Energieeffizienz und darüber hinaus einen verbesserten Fahrkomfort. Konkret bedeutet dies im Fall des E 350 "Bluetech" beispielsweise: bei 120 km/h im neunten Gang dreht der V6 lediglich etwa 1.350/min.

Die neue Neungangautomatik von Mercedes-Benz. MID

Die neue Neungangautomatik von Mercedes-Benz.

Bei der neuen Neungang-Automatik legten die Entwicklungsingenieure einen weiteren Schwerpunkt auf das Thema "kompakter Leichtbau". Trotz zwei zusätzlicher Gänge und dem maximal zu übertragenden Drehmoment von bis zu 1.000 Newtonmeter benötigt das Getriebe ebenso wenig Bauraum wie der Vorgänger und ist zudem leichter.

Das zweiteilige Gehäusekonzept bleibt erhalten: Das Wandlergehäuse besteht aus leichtem Aluminium, das Getriebegehäuse mit der gewichtsoptimierten Kunststoff-Ölwanne aus einer noch leichteren Magnesiumlegierung.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×