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Mercedes E-Klasse T-Modell 220d im Handelsblatt-Test

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Wer den Blinker setzt, überholt automatisch

So lässt sich die Heckklappe elektrisch öffnen und schließen (Easy Pack) und das geht auch per Fußbewegung, wenn das schlüssellose System (Keyless Go) und der Hands-free Access als extra angekreuzt wurden. Auch die Anhängerkupplung lässt sich so aus- und einfahren. Laderaum-Management mit Bodenschienen, Befestigungselementen, einer Teleskopstange und Gepäckhalter (Easy-pack Fixkit) kann ebenfalls bestellt werden. Frank G. Heide

Für einen schönen Kombi müssen auch sachliche Argumente sprechen

So lässt sich die Heckklappe elektrisch öffnen und schließen (Easy Pack) und das geht auch per Fußbewegung, wenn das schlüssellose System (Keyless Go) und der Hands-free Access als extra angekreuzt wurden. Auch die Anhängerkupplung lässt sich so aus- und einfahren. Laderaum-Management mit Bodenschienen, Befestigungselementen, einer Teleskopstange und Gepäckhalter (Easy-pack Fixkit) kann ebenfalls bestellt werden.

Gibt es denn gar nichts zu meckern, an dem vermeintlich perfekten Langstrecken-Laster? Doch, gibt es, aber es sind Kleinigkeiten, und es ist Gemecker auf hohem Niveau. Beispielsweise am Navi. Das passt sich nämlich gerne mal der potenziell auf den Ruhestand zueilenden Zielgruppe an und sagt die richtige Autobahnabfahrt erst dann an, wenn man schon falsch abgebogen ist.

Eher ein Problemchen als ein echtes Ärgernis ist auch das Überangebot an Knöpfen, Hebeln, Schaltern, drei(!) Touchpads, plus Dreh-Drück-Regler und Spracheingabe. In den ersten Tagen weiß der Fahrer, der nicht auf Mercedes geschult ist, kaum, wie er welche der unzähligen Funktionen und Kontrollen am besten erreicht.

Intuitiv erreicht man hier nur wenig. Aber wir sind ja lernfähig, und diese Zeit zu investieren, das muss man wohl mit einem kleinen Seufzer akzeptieren. Bei kaum einem anderen modernen Fahrzeug kommt man ohne diese Lernphase aus. Last but not least würden wir uns privat in einem Auto, in das Kind, Kegel, und Kantholz verladen werden, keine hellbeige-hellbraune Lederausstattung hineinwählen, denn die verschmutzt schneller als sie „Spurhalteassistent“ buchstabieren können.

Mercedes E 220D T-Modell im Test

Business-Kombi mit Perfektions-Anspruch

Mercedes E 220D T-Modell im Test: Business-Kombi mit Perfektions-Anspruch

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Aufgewogen werden diese kleinen Ärgernisse durch viele Annehmlichkeiten, die per Optionsliste in ihrer Zahl dem eigenen Geldbeutel angepasst werden können. Die E-Klasse als 220d, also mit 194 PS starkem Zweiliter-Vierzylinder-Turbodiesel, beginnt bei rund 51.000 Euro, der Betrag lässt sich aber in Windeseile um 10.000 oder 20.000 Euro steigern.

Da der Testwagen nahezu komplett ausgestattet war, freuten wir uns beispielsweise über den „Drive Pilot“. Die Kombination aus adaptivem Tempomaten und aktivem Spurhaltesystem hält zu 210 km/h den korrekten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Und überholt auf Kommando per Blinker setzen.

Weil das T-Modell aber das nützlichste Mitglied der E-Klasse-Familie sein soll, kommen die klassischen Kombi-Attribute auch nicht zu kurz: Hinter der Rücksitzlehne warten 640 Liter Stauvolumen auf Gepäck. Wer die Rückenlehne um zehn Grad steiler stellt (Cargo-Funktion), gewinnt noch mal 30 Liter und hat trotzdem Platz für drei Mitfahrer in Sitzreihe Zwei.

Die Bank selbst lässt sich im Verhältnis 40:20:40 von beiden Seiten des Laderaums aus elektrisch entriegeln. Wer alles flach legt, gewinnt maximal 1.820 Liter Gepäckraum in den bis zu 670 Kilo Zuladung hinein dürfen. Verhüllt wird das Ganze vom bekannten Doppelrollo als Laderaumabdeckung und Sicherheitsnetz, das elektrisch beim Öffnen der Hecktür nach oben fährt.

Seine Schokoladenseiten zeigt dieser Benz nicht außen sondern innen. Die vier symmetrisch angeordneten Lüftungsdüsen in Echtholz-Intarsien a la Yachtbau etwa. Dazu kommt reichlich feines Leder und in matter Metalloptik gefinishte Bedienknöpfe. Viel Zuspruch bei Mitfahrern findet daneben die Lösung mit zwei riesigen Displays auf denen viele Darstellungen frei wählbar sind. Frank G. Heide

Ganz großes Kino

Seine Schokoladenseiten zeigt dieser Benz nicht außen sondern innen. Die vier symmetrisch angeordneten Lüftungsdüsen in Echtholz-Intarsien a la Yachtbau etwa. Dazu kommt reichlich feines Leder und in matter Metalloptik gefinishte Bedienknöpfe. Viel Zuspruch bei Mitfahrern findet daneben die Lösung mit zwei riesigen Displays auf denen viele Darstellungen frei wählbar sind.

Ebenfalls elektrisch lässt sich die Heckklappe öffnen und schließen (Easy Pack). Das geht natürlich auch mit einem kleinen Tanzschritt im Sensorbereich der Hecktür, wenn das schlüssellose System (Keyless Go) und der Hands-free Access bestellt wurden. Auch die Anhängekupplung lässt sich so aus- und einfahren. Laderaum-Management mit Bodenschienen, Befestigungselementen, einer Teleskopstange und Gepäckhalter (Easy-pack Fixkit) kann ebenfalls bestellt werden.

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