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28.02.2011

10:11 Uhr

Mercedes Kollisionswarner

A- und B-Klasse schalten Radar ein

Einen elektronischen Schutz vor Auffahrunfällen will Mercedes künftig auch in seinen Kompaktmodellen anbieten.

Endproduktion der A-Klasse im Mercedes-Benz-Werk in Rastatt Quelle: dpa

Endproduktion der A-Klasse im Mercedes-Benz-Werk in Rastatt

DüsseldorfMehr als ein Fünftel der Verkehrsunfälle mit Getöteten oder Verletzten in Deutschland sind Auffahrunfälle. Dagegen will Mercedes mit einer radarbasierten Technik in der neuen A- und B-Klasse vorgehen, die Ende 2011 in den Handel kommen soll. Vergleichbare Systeme gibt es zwar bereits in den Kompaktmodellen anderer Hersteller. Sie arbeiten aber nur in den Geschwindigkeitsbereichen des Stadtverkehrs. Das Mercedes-System soll dagegen von Tempo 30 bis 250 km/h aktiv sein.

Der Auffahrschutz warnt den Fahrer vor drohenden Kollisionen. Gleichzeitig baut die Elektronik einen hohen Bremsdruck auf und aktiviert ihn, sobald der Fahrer das Bremspedal berührt. So könnten viele Unfälle verhindert oder entschärft werden, erklärte der Hersteller.

Das System kann auch vor in Fahrtrichtung stehenden Hindernissen warnen. Es beurteilt Fahrsituationen und passt – zum Beispiel bei Kolonnenverkehr – die Auslöseschwelle für die Warnung und den adaptiven Bremsassistenten daran an. Bei erkannter Kollisionsgefahr berechnet es genau die Bremskraft, die benötigt wird, um idealerweise den Aufprall noch zu vermeiden. Dabei nutzt es den noch zur Verfügung stehenden Restweg voll aus. So soll auch der nachfolgende Fahrer bessere Chancen haben, seinerseits ein Auffahren zu vermeiden.

Von

dpa

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