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17.05.2016

10:35 Uhr

Mini Cooper SD Clubman ALL4 Automatik

Knackig flott um die Kurve

VonMichael Specht
Quelle:Spotpress

Man weiß ja nie, was kommt. Und wohin es mal geht. Jetzt, in zweiter Generation, spendiert Mini seinem Lifestyle-Kombi Clubman erstmals einen Allradantrieb. Das Ganze dürfte sich allerdings erst im Winter auszahlen.

Fahrbericht: Mini Cooper SD Clubman ALL4 Automatik - Besser mit als ohne Mini

Mini Cooper SD Clubman ALL4 Automatik

Größer und vielseitiger war der kleine Engländer noch nie.

Die Vorgänger-Generation des Clubman teilte sich ihren Unterbau nicht mit dem 4x4-Countryman. Dies aber ist jetzt der Fall. Wenn im kommenden Jahr Countryman Nummer zwei an den Start geht, basieren dieser und der Clubman auf der von BMW entwickelten UKL2-Plattform, wie sie übrigens auch unter dem 2er Active Tourer steckt.

Technisch gesehen handelt es sich bei dem Allradantrieb – Mini nennt ihn ALL4 – um ein sogenanntes Hang-on-Prinzip. Sobald die Sensoren registrieren, dass die Vorderräder beginnen, durchzudrehen, schickt das System blitzschnell Antriebsmoment nach hinten. Und es muss nicht immer die viel zitierte Eisfläche sein, auf der die Vorderräder stehen. Auch in sportlich gefahrenen Kurven – physikalisch wird hier stets das innere Rad entlastet, kann also keine Kraft mehr auf den Asphalt bringen – reagiert ALL4 und verteilt einen Teil des Drehmoments nach hinten.

Technisch gesehen handelt es sich bei dem Allradantrieb  um ein sogenanntes Hang-on-Prinzip Mini

Hang-on-Prinzip

Technisch gesehen handelt es sich bei dem Allradantrieb um ein sogenanntes Hang-on-Prinzip

Der Fahrer bekommt davon natürlich nichts mit. Er merkt höchstens, dass es knackig flott um die Kurve geht, weil sich im Allrad-Clubman erstens noch eine elektronische Differenzialsperre ins Spiel bringt und zweitens der Mini auch ohne Allrad zu den besten Kurvenräubern seines Segments zählt. Das sprichwörtliche Go-Kart-Feeling hat nur er.

Die Marketing-Strategen haben den Allradantrieb nicht mit allen Motorisierungen gekoppelt. Leider. So fehlt beispielsweise die normale Cooper-Variante mit 136 PS. Händler, besonders in Deutschland, Österreich, der Schweiz und auch aus den USA hatten dem Vertrieb nur die Topmotorisierungen gemeldet. Ohnehin wählen Clubman-Kunden meist die stärkeren Motoren, heißt es aus der Mini-Zentral in München.

Wer also die bessere Traktion (vor allem im Winter) möchte, muss tief ins Portemonnaie greifen. Bei den Benzinern ist es der Zweiliter-Vierzylinder mit 141 kW/192 PS, also die Variante Cooper S. Sie kostet schon ohne Allrad 27.500 Euro. Die Technik unterm Wagenboden schlägt mit weiteren 2.000 Euro zu Buche. Möchte man zusätzlich noch die Achtgang-Automatik, steht der Clubman ALL4 erst mit 31.450 Euro vor der Tür.

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