Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

30.10.2012

12:05 Uhr

Neuer Mazda6 im Fahrtest

Ein Mauerblümchen mausert sich

Quelle:dpa

Brav, aber langweilig - dieses Image haftete dem Mazda6 lange an. Jetzt sollen frisches Design, Hightech und ordentliche Motoren den Abschied vom Mittelmaß einläuten. Die Charmeoffensive zeigt Wirkung.

Keine graue Maus mehr: Beim neuen Mazda6 setzen die Japaner auf leidenschaftlicheres Design. Pressefoto

Keine graue Maus mehr: Beim neuen Mazda6 setzen die Japaner auf leidenschaftlicheres Design.

BerlinWar der Mazda6 bislang ein kreuzbraver, aber eher langweiliger Mittelklässler, startet der Japaner jetzt eine Charmeoffensive: Er lockt mit einem leidenschaftlichen Design auf Alfa-Niveau. Und bei der Technik vertritt die dritte Generation schon fast deutsche Tugenden, für die sich auch VW nicht schämen müsste.

Bei Preisen ab 24.990 Euro gehen die Japaner ihren eigenen Weg: Zum ersten Mal kosten Limousine und Kombi genau das gleiche. Der Vorverkauf beginnt am 19. November mit ausgewählten Modellen, am 2. Februar stehen dann alle Varianten beim Händler. 

Obwohl die Limousine mit ihrem fast coupé-artigen Heck das schönere Auto ist, werden sich künftig wohl mehr Kunden für den Kombi interessieren. Sie erwartet ein Fünftürer, der mit einem charakterstarken Gesicht und schwungvoller Flanke aus dem Einheitsgrau der Mittelklasse heraussticht.

Innen gibt sich der Mazda6 angenehm geräumig, rückt den Fahrer ins Zentrum des Geschehens und zeigt endlich Liebe zum Detail. Und technisch geht Mazda in Vorlage: Der Sechser hat 100 Kilo abgespeckt und ist auch deshalb bis zu 20 Prozent sparsamer.

Neuer Weg der Japaner: Beim Mazda6 sollen sich Limousine und Kombi preislich nicht unterscheiden. Pressefoto

Neuer Weg der Japaner: Beim Mazda6 sollen sich Limousine und Kombi preislich nicht unterscheiden.

Der Kombi ist zwar kürzer als die Limousine. Aber er bietet trotz des beschnittenen Radstands noch immer genug Platz für zwei Erwachsene, und dahinter mehr Stauraum als bisher: 522 Liter schluckt der Kofferraum mit dem praktischen Tiefgeschoss, in dem zum Beispiel das Gepäckrollo verschwindet.

Und wer mehr einladen möchte, muss nur an den zwei Haken in den Flanken ziehen. Dann macht sich die Rückbank von alleine flach. Es entsteht ein ebener Ladeboden für bis zu 1.664 Liter. So weit, so gut. Doch was für die erste Liga fehlt, sind ein paar Extras: Ein Schienensystem zur Befestigung des Transportguts oder eine elektrische Heckklappe gibt es nicht.

Die Motorpalette kommt aus dem Baukasten des neuen SUVs CX-5. Pressefoto

Die Motorpalette kommt aus dem Baukasten des neuen SUVs CX-5.

Kommentare (5)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

ohjottojott

31.10.2012, 08:27 Uhr

Ein Mauerblümchen mausert sich? Ich möchte mal sehen, wie ein Mauerblümchen das macht.
Doische Sprak swere Sprak. Niwo iwo.

DeutscherBursch

03.11.2012, 10:04 Uhr

Ich mag ohnehin nur deutsche Autos. Die gehen wenigstens nicht kaputt. Deutschland!

Doenerstag

12.11.2012, 14:49 Uhr

"DeutscherBursch

Ich mag ohnehin nur deutsche Autos. Die gehen wenigstens nicht kaputt. Deutschland!" - über alles! Idioten gibts...LOL

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×