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29.10.2012

10:23 Uhr

Neuer Range Rover

Eine Ikone speckt ab

Land Rover feiert seinen neuen Range Rover als aerodynamisch und leicht. Doch die 2,2-Tonnen-Fuhre ist immer noch ein Schwergewicht. Das gilt auch in Sachen Luxus, Gelände, und Preis. Erste Fahreindrücke.

Macht auch im Gelände eine gute Figur: Der neue Range Rover. ampnet

Macht auch im Gelände eine gute Figur: Der neue Range Rover.

DüsseldorfLand Rover hat die neue Generation des Range Rover vorgestellt. Die von Grund auf neu entwickelte vierte Modellgeneration profitiert vor allem von der neuen Leichtbauweise. Als erster SUV der Welt besitzt er eine Vollaluminium-Monocoque-Karosserie. Nachdem der neue Range Rover im Laufe des Herbstes seine Premiere feiern wird, starten die Auslieferungen auf den 170 Weltmärkten Anfang 2013. Mit dem Neuen will der Autobauer aber nicht den Ursprung des Fahrzeugs leugnen. Deshalb hieß bei der Entwicklung der Leitspruch für Entwickler und Designer: „Nicht ändern – besser machen“. Und das ist offensichtlich gelungen.

Bei einer Gesamtlänge von knapp unter fünf Metern nimmt die Neuentwicklung etwa die gleiche Grundfläche ein wie das Vorgängermodell. Ähnlich, aber doch anders zeigt sich die Form. Ein deutlicher Unterschied zum Vorgänger ist das geglättete und windschlüpfige Seitenprofil mit der im Einstiegs-Modus 20 Millimeter niedrigeren Dachlinie.

Zum beinahe fließend erscheinenden Profil tragen viele Merkmale bei, etwa die eleganten Proportionen der Karosserie, die Abschrägung der Dachlinie oder die rein und klar gehaltenen Karosserieoberflächen, die charakteristische schalenförmigen Motorhaube mit ihren betonten Erhebungen, das schwebend erscheinenden Dach oder die noch auffälligeren seitlichen Lufteinlässen. Sie wanderten von den Kotflügeln in die Vordertüren.
Weiter unten in den Türen sieht der Betrachter eine breite Leiste, die sich über die gesamten Karosserieseiten erstreckt und auch an Front und Heck, in den Stoßfängern, ihre Fortsetzung findet. Die attraktive silberfarbige Metalloberfläche der Leisten ist dabei ein deutlicher Hinweis auf die unter dem Blech verborgene Aluminiumstruktur

Für den Antrieb sorgen drehmomentstarke Motoren. Auf dem deutschen Markt besteht für Käufer die Wahl zwischen zwei Dieseln und einem Benziner: ein 3,0-Liter-TDV6 mit 258 PS, ein 4,4-Liter-SDV8 mit 339 PS und der LR-V8-Kompressor mit 5,0 Liter Hubraum und 510 PS. ampnet

Für den Antrieb sorgen drehmomentstarke Motoren. Auf dem deutschen Markt besteht für Käufer die Wahl zwischen zwei Dieseln und einem Benziner: ein 3,0-Liter-TDV6 mit 258 PS, ein 4,4-Liter-SDV8 mit 339 PS und der LR-V8-Kompressor mit 5,0 Liter Hubraum und 510 PS.

Am Heck zeigt der Range Rover ein neues Design, was im Vergleich zum Rest des Fahrzeugs etwas überrascht. Die komplett mit LED-Technologie bestückten Rück- und Bremslichter sind nun quadratisch angeordnet, die Blinker sollen die Verbindung zum Vorgänger darstellen. 
Die Front des Range Rover wird vom breiten Kühlergrill und den markanten Scheinwerfern dominiert. Die leichte Neigung des Grills, die stärker gerundeten Karosseriekanten oder die geneigten A-Säulen unterstreichen das Design. 
Mit einem Luftwiderstandsbeiwert von 0,34 ist die jüngste Generation die aerodynamischste. Und auch die leichteste, denn die Vollaluminium-Karosserie des neuen Range Rover wiegt um 39 Prozent weniger als die Stahlkarosserie des Vorgängermodells. 

Im Innenraum trifft der Fahrer auf charakteristische Designlinien des Range Rovers. Dazu gehören schöne Leder- und Holzqualitäten in sehr guter Verarbeitung. Pressefoto

Im Innenraum trifft der Fahrer auf charakteristische Designlinien des Range Rovers. Dazu gehören schöne Leder- und Holzqualitäten in sehr guter Verarbeitung.

Die Belüftung des Motors erfolgt nun über Lüftungstürme unter der Motorhaube, die durch ihre Anordnung besser vor Wasser geschützt sind, so dass der Range Rover auch Wassertiefen von bis zu 90 Zentimeter überwinden kann. Diese Wattiefe meistert der Range Rover dann auch ohne jeden Wassereintritt ins Fahrzeuginnere.

Kommentare (1)

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Chrisu

16.12.2012, 22:35 Uhr

Netter Artikel, aber als Titelbild einen Range Rover Sport anstelle des neuen Range Rover abzubilden ist schon peinlich. Kann denn nicht vor der Veröffentlichung jemand über die Artikel und Bilder schauen?

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