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12.07.2014

11:14 Uhr

Opel Astra GTC 1,6 CDTi

Kaum zu hören

VonPatrick Broich
Quelle:Spotpress

Die Erneuerung der Opel-Motorenpalette macht auch vor dem Astra nicht Halt. Nun bekommt der Kompakte endlich den bereits aus anderen Modellen bekannten Flüsterdiesel mit 1,6 Litern Hubraum.

Nun bekommt der Kompakte endlich den bereits aus anderen Modellen bekannten Flüsterdiesel mit 1,6 Litern Hubraum.  Opel

Nun bekommt der Kompakte endlich den bereits aus anderen Modellen bekannten Flüsterdiesel mit 1,6 Litern Hubraum.

Es ist tatsächlich schon rund ein halbes Jahrzehnt her, als der aktuelle Opel Astra auf die Straßen gelassen wurde. Das sieht man dem Kompakten aus Rüsselsheim gar nicht an, er ist optisch voll auf der Höhe. Vor allem der dreitürige GTC besticht durch seine hübsch gestaltete Außenhaut mit betont sportlichem Einschlag. Der neue, bereits seit einiger Zeit im Bau befindliche Voll-Aluminium-Diesel überzeugt längst in Meriva und Zafira Tourer als eines der leisesten Triebwerke seines Segments.

Nun kommt auch der Astra in den Genuss des taufrischen 1,6-Liters (ab 20.640 Euro) und soll die langsam, aber sicher alternde untere Mittelklasse frisch halten. Mit einer Leistung von 100 kW/136 PS respektive 81 kW/110 PS ist man keineswegs mager motorisiert; das Drehmoment von 320 Nm beziehungsweise 300 Nm verspricht bereits auf dem Papier attraktive Fahrleistungen bei ebenso attraktiven Verbrauchswerten (ab 3,7 Liter/100 km und 97 g CO2/km).

Mit einer Leistung von 100 kW/136 PS respektive 81 kW/110 PS ist man keineswegs mager motorisiert Opel

Mit einer Leistung von 100 kW/136 PS respektive 81 kW/110 PS ist man keineswegs mager motorisiert

Vor allem kurz nach dem Start erkennt man den Selbstzünder an der Klangfarbe. Doch nach ein paar Metern Fahrt schon arbeitet er derart unauffällig, dass man Lüftung und Radio ausschalten muss, um ihn herauszuhören. Im Alltag geht die Maschine völlig unter in den Nebengeräuschen von Musik, Straßenverkehr, Unterhaltung und insbesondere Wind spätestens bei höheren Tempi.

Sanft dreht der Vierzylinder bis etwas über 2.000 Touren – höher muss er nicht unbedingt, denn dann flacht die Drehmoment-Kurve wieder ab. Also ruhig zügig durchschalten bis in den Sechsten. Hier könnte mal Hand angelegt werden; die Übersetzungen rasten zwar recht leichtgängig ein, nur in puncto Präzision ist das Optimum noch nicht erreicht.

Doch der 136 PS-Astra ist kein Sportler, und demnach muss man ihn gar nicht schalten können wie einen durchtrainierten Athleten. Komfort aber ist sehr wohl ein Thema in dieser Fahrzeugkategorie.

Und jetzt schlägt die Stunde des Rüsselsheimers. Denn dessen Fahrwerk, optional auch mit variabler Dämpfung, beherrscht den Spagat zwischen drahtiger Fortbewegung und kommodem Federungsverhalten besser als die meisten Wettbewerber, auch wenn diese aus Ingolstadt oder Wolfsburg kommen.

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