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13.06.2014

13:32 Uhr

Opel Vivaro im Fahrbericht

Baumeister Bob lässt grüßen

Quelle:Spotpress

Nur praktisch zu sein, das reicht heute bei Nutzfahrzeugen nicht mehr aus. Sie müssen auch sparsam sein. Zudem ist gutes Aussehen hilfreich. Gute Voraussetzungen für den neuen Opel Vivaro.

Quadratisch und praktisch: Diese Assoziationen drängen sich beim Betrachten des neuen Opel Vivaro sofort auf. Opel

Quadratisch und praktisch: Diese Assoziationen drängen sich beim Betrachten des neuen Opel Vivaro sofort auf.

Quadratisch und praktisch: Diese Assoziationen drängen sich beim Betrachten des neuen Opel Vivaro sofort auf. Auch wenn die zweite Nutzfahrzeuggeneration, die Ende September zu Preisen ab 23.590 Euro netto (28.072 Euro brutto) bei den Händlern steht, mit schicken Formen sowie dem typischen Opel-Markengesicht auch optisch was hermacht, bleibt doch der Vivaro sowohl beim ersten als auch beim zweiten Blick ein für Transportaufgaben optimiertes Fahrzeug.

Der Nützling, der in der Gewichtsklasse zwischen 2,7 und 2,9 Tonnen antritt, wird wie gehabt in den Karosserievarianten Kasten, Combi und Doppelkabine angeboten. Das Gros der Bestellungen fällt mit je rund 45 Prozent auf Kasten (Transporter) sowie Combi (für bis zu neun Personen). Außerdem ist er auch als Fahrgestell mit verschiedenen Aufbauten erhältlich.

Der Vivaro wird je nach Karosserievariante in zwei Längen (5 und 5,40 Meter), zwei Dachhöhen (1,97 und 2,46 Meter) sowie in zwei Innenraumhöhen (1,40 und 1,90 Meter) angeboten. Außerdem gibt es zwei Radstände (3,10 und 3,50 Meter) zur Wahl. Ein Teil des Längenzuwachses von 22 Zentimeter im Vergleich zu ersten Generation kommt der Front zugute. Hier mussten die verschärften Vorschriften für Fußgängersicherheit umgesetzt werden.

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Die wichtigsten zehn Zentimeter finden sich in der Verlängerung des Laderaums und bewirken ein deutliches Plus an praktischem Mehrwert. Das lässt sich besonders beim Kasten sehen. Jetzt passen bereits in die kurze Version drei Europaletten hintereinander hinein. Das Laderaumvolumen beträgt beim Kasten je nach Länge und Höhe zwischen 5,2 und 8,6 Kubikmeter, die Zuladung maximal 1,2 Tonnen.

Sollen lange Gegenstände von A nach B gebracht werden, ist eine Durchreiche zwischen Trennwand und Beifahrersitz nutzbar. So können Gegenstände bis 3,75 Meter Länge im Frachtraum verstaut werden, bei der langen Ausführung steigt dieser Wert auf 4,15 Meter. Damit die Ladung nicht verrutscht, sind je nach je nach Ausstattung bis zu 18 Zurrösen zur leichteren Fixierung der Gegenstände an Bord.

Und wenn das Frachtgut noch länger als die maximale Innenraumlänge ist? Ein spezieller Scharnier- und Schließmechanismus an den Hecktüren erlaubt seinen sicheren Transport bei geöffneter linker Tür. Die rechte Tür bleibt geschlossen, so dass das Kennzeichen weiter sichtbar ist. Diese praktischen Helfer müssen allerdings gesondert geordert und bezahlt werden, die Profi-Baumeister werden sie vermutlich trotzdem bestellen.

Der Nützling, der in der Gewichtsklasse zwischen 2,7 und 2,9 Tonnen antritt, wird wie gehabt in den Karosserievarianten Kasten, Combi und Doppelkabine angeboten. Opel

Der Nützling, der in der Gewichtsklasse zwischen 2,7 und 2,9 Tonnen antritt, wird wie gehabt in den Karosserievarianten Kasten, Combi und Doppelkabine angeboten.

Anders sieht es bei den Zusatzoptionen für den Fahrgastraum aus. Der Arbeitsplatz kann auf Wunsch gegen Zuzahlung modern gestaltet werden: In einem Staufach in der Lehne des umgeklappten Beifahrersitzes ist Platz für einen Laptop. Aus dieser Lehne kann zudem ein Klemmbord herausgenommen und in eine Halterung fixiert werden.

Opel offeriert zudem Multimedia- sowie Navigationssysteme. Darüber hinaus finden sich in der Preisliste Optionen wie Beifahrer- sowie Seitenairbags, Klimaanlage, Nebelscheinwerfer oder auch ein Tot-Winkelassistent oder Rückfahrkamera. In wieweit die Kunden dafür extra zahlen, bleibt abzuwarten.

Der Vivaro wird je nach Karosserievariante in zwei Längen (5 und 5,40 Meter), zwei Dachhöhen (1,97 und 2,46 Meter) sowie in zwei Innenraumhöhen (1,40 und 1,90 Meter) angeboten. Opel

Der Vivaro wird je nach Karosserievariante in zwei Längen (5 und 5,40 Meter), zwei Dachhöhen (1,97 und 2,46 Meter) sowie in zwei Innenraumhöhen (1,40 und 1,90 Meter) angeboten.

Immerhin: Ab Werk ist der Kastenwagen unter anderem mit einem höhen- und neigungsverstellbaren Lenkrad, elektrischen Fensterhebern, Radio mit Bluetooth-Kompatibilität, Bordcomputer und ESP ausgestattet. Ein großer konkaver Spiegel in der Sonnenblende des Beifahrers trägt dazu bei, das Verkehrsgeschehen an der Beifahrerseite besser wahrzunehmen.

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