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07.01.2005

10:20 Uhr

Test + Technik

Peugeot 106 bietet Fahrkomfort im Kleinformat

Der 106 von Peugeot gilt als Kleinwagen mit einem für diese Fahrzeug-Klasse bemerkenswerten Fahrkomfort. Darüber hinaus wird er zu vergleichsweise günstigen Preisen gehandelt, so die Sachverständigen-Organisation Dekra in Stuttgart.

Peugeot 106

Interessante Alternative für Gebrauchtwagenkäufer. (Bild: Peugeot/dpa/gms)

dpa/gms STUTTGART. Der 106 von Peugeot gilt als Kleinwagen mit einem für diese Fahrzeug-Klasse bemerkenswerten Fahrkomfort. Darüber hinaus wird er zu vergleichsweise günstigen Preisen gehandelt, so die Sachverständigen-Organisation Dekra in Stuttgart.

Das größte Problem für Interessenten besteht darin, ein geeignetes Exemplar zu finden. Denn gerade einmal 1 300 Halterwechsel pro Monat sind auch ein Indiz dafür, dass der 106 rar ist.

Von der zwischen 1993 und 2004 gebauten Modellreihe sind für Gebrauchtwagenfahrer besonders die Modelle interessant, die nach dem Facelift im Jahr 1996 gebaut wurden. Die Überarbeitung brachte unter anderem eine modernisierte und etwas abgerundete Karosserieform. Ab 1996 gab es außerdem den Fahrerairbag serienmäßig, ein Beifahrerairbag kam 1999 hinzu. Seitenairbags waren ab 2001 erhältlich.

Grundsätzlich bietet der 106 sparsame Motoren und eine ordentliche Verarbeitung. In dem drei- oder fünftürigen Schrägheck-Auto finden durchaus vier Erwachsene Platz - auf der Rückbank geht es allerdings etwas eng zu. Der Kofferraum fasst nur 215 Liter Gepäck, die Ladefläche lässt sich aber auf bis zu 528 Liter erweitern.

Schon die kleineren Motoren wie der 1,1-Liter-Vierzylinder mit 44 kW/60 PS machen den Peugeot 106 zu einem recht temperamentvollen Kleinwagen. Der Verbrauch liegt zwischen sechs und sieben Litern Benzin auf 100 Kilometer. Sogar unter der Sechs-Liter-Marke bleibt der 1,5 Liter-Diesel mit 40 kW/55 PS. Seit dem Jahrgang 2002 wurde der 106 nur noch mit dem genannten Benziner und dem nun 42 kW/58 PS leistenden Diesel ausgeliefert.

Trotz eines insgesamt soliden Qualitätseindrucks zeigt der Peugeot nach Angaben der Dekra-Sachverständigen bei den Hauptuntersuchungen mehr Mängel als der Durchschnitt der Fahrzeuge. Verantwortlich dafür ist meist der Einsatz auf Kurzstrecken. Häufiger beanstandet wurden Mängel an Bremsen, Elektrik und Beleuchtung sowie Rost am Auspuff und ausgeschlagene Vorderachslager.

Ein Peugeot 106 ab dem Baujahr 1996 wird für etwa 2 500 Euro angeboten. Einen 44 kW/60 PS starken Benziner aus dem Jahr 2001 gibt es ab 4 400 Euro, einen gleich alten Diesel für etwa 5 500 Euro.

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