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25.08.2016

12:31 Uhr

Peugeot 2008 im Test

Hoch sitzen, stylish aussehen

VonHanne Schweitzer
Quelle:Spotpress

Mini-SUV sind eine Modeerscheinung. Dass sie derzeit so beliebt sind hat aber auch viele gute Gründe. Der Peugeot 2008 macht sie sich fast alle zu eigen.

Obwohl der Franzose durchaus Langstreckenqualitäten hat, will er kein Reisemobil sein, sondern Stadt-SUV Peugeot

Peugeot 2008

Obwohl der Franzose durchaus Langstreckenqualitäten hat, will er kein Reisemobil sein, sondern Stadt-SUV

Ein wendiges Auto fahren, aber keinen Kleinwagen? Da bietet sich ein Mini-SUV an. Der Peugeot 2008 ist mit typischen Qualitäten dieser Klasse versehen: Hoch und bequem sitzen, komfortabel fahren und nach dem Facelift zum Frühsommer auch stylisch anzusehen. Dazu ein Kofferraum fast auf Kompaktklasse-Niveau. Ohne Kompromisse geht es aber auch bei dem Franzosen nicht.

Im hauseigenen Wettbewerb liefern sich Peugeot 208 und sein SUV-Ableger 2008 ein Kopf-an-Kopf-Rennen: Von Januar bis Juli wurden von dem Kleinwagen 8.331 Stück verkauft, während das Mini-SUV 8.841 Käufer überzeugen konnte. Sicherlich mit ein Grund für die Käufergunst ist, dass man sich solange nicht in einem Kleinwagen wähnt, bis die Straße schmal und die Parklücke eng wird.

Mit 4,16 Metern Länge – 19 Zentimeter mehr als der 208 – gehört der 2008 zu den kürzeren Modellen im Segment der Mini-SUV. Trotzdem sitzt man vorn luftig, als Fahrer sorgt der in Höhe und Weite verstellbare Sitz sowie das höhen- und weitenverstellbare Lenkrad (beides Serie) dafür, dass jeder eine angenehme Position findet. Die breiten, straff gepolsterten Sitze sind äußerst bequem und geben guten Halt.

Obwohl der 2008 nach dem Facelift nun deutlich mehr nach Offroader aussieht, bleibt es dabei: Allradantrieb ist nicht zu bekommen – und für ein Stadt-SUV auch nicht notwendig Peugeot

Nach dem Facelift sieht er nun deutlich mehr nach Offroader aus

Doch bleibt es dabei: Allradantrieb ist nicht zu bekommen. Und für ein City-SUV auch nicht notwendig

Hinten hat man als Erwachsener noch einigermaßen ausreichend Beinfreiheit, lediglich der Ein- und Ausstieg wird durch relativ kleine Türausschnitte erschwert. Für die ältere Generation – durchaus Zielgruppe der Mini-SUV - zudem möglicherweise ungünstig: Haltegriffe über den Türen gibt es nicht. Das Gepäckabteil liegt über Kleinwagen-Niveau: So fasst der Kofferraum 350 Liter – zum Vergleich: Hinter die Rücksitze des VW Golf passen 380 Liter. Dank ebener Ladekante fällt das Ein- und Ausladen rückenfreundlich leicht.

Obwohl der Franzose durchaus Langstreckenqualitäten hat, will er kein Reisemobil sein, sondern Stadt-SUV. Entsprechend fährt er sich handlich wie ein Kleinwagen, wozu die leichtgängige Lenkung und auch das für Peugeot typische kleine Lenkrad beitragen.

Vorn sitzt man luftig, das kleine, niedrig positionierte Lenkrad lässt sich gut bedienen Peugeot

Blick in den Innenraum

Vorn sitzt man luftig, das kleine, niedrig positionierte Lenkrad lässt sich gut bedienen

Innerstädtische, enge Parkhäuser oder kleine Parklücken machen dem Fahrer aufgrund der knappen Abmessungen des 2008 keine Angst – zumindest nicht, wenn er mindestens die hintere Einparkhilfe (im Paket für 500 Euro), besser noch die Rückfahrkamera (im Paket für 630 Euro) hinzugebucht hat, was allerdings erst aber der zweiten Ausstattungsstufe überhaupt möglich ist.

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