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30.09.2011

13:32 Uhr

Peugeot 3008 Hybrid4

Der erste seiner Art

Quelle:dpa

Mehr als zehn Jahre nach dem Toyota Prius ist der Hybridantrieb nichts Besonderes mehr. Doch bei Peugeot beginnt ein neues Zeitalter. Jetzt wird der Stromer im 3008 Hybrid4 erstmals mit einem Diesel kombiniert.

Wer auf sparsame Autos steht, sollte sich den Peugeot 3008 Hybrid4 ansehen. Peugeot

Wer auf sparsame Autos steht, sollte sich den Peugeot 3008 Hybrid4 ansehen.

BerlinPeugeot spannt im 3008 Hybrid4 zum ersten Mal einen Elektro- mit einem Dieselmotor zusammen. Das treibt zwar die Kosten weiter in die Höhe, so dass der Teilzeitstromer bei einem Grundpreis von 34.150 Euro rund 4.000 Euro teurer ist als der bislang stärkste Diesel in der Modellfamilie. Doch geht dafür der Verbrauch weiter in den Keller denn je: Mit 3,8 Litern und einem CO2-Ausstoß von 99 g/km ist der Peugeot sparsamer als die meisten Kleinwagen. Und dass, obwohl er fast soviel Platz bietet wie ein ganz normaler Van.

Reibungsloser Wechsel zwischen den Motoren

Beim gemütlichen Fahren spürt man das Zusammenspiel der Motoren kaum: Reibungslos wechselt die Elektronik je nach maximaler Effizienz zwischen den einzelnen Betriebsarten. Sie lässt den zwei Liter großen und 163 PS starken Diesel an der Vorderachse mal alleine und mal mit Hilfe des 37 PS starken Stromers im Heck laufen. Tritt man dagegen kräftig aufs Gas und ruft die volle Kraft ab, kann man das Doppel deutlich spüren: Dann drückt es den Fahrer tief in den Sitz, und die Motoren bringen gemeinsam 450 Nm auf die Straße.

Obwohl rund 100 Kilo schwerer als das Serienmodell schnellt der 3008 so binnen 8,5 Sekunden auf Tempo 100 und lässt manche Familienkutsche stehen. Allerdings ist der Spaß auch schnell wieder vorbei: Bereits bei 191 km/h erreicht der Van sein Spitzentempo, und schon jenseits von 150 km/h ist der Geschwindigkeitszuwachs eher verhalten.

Lautlos durch die Stadt

Ebenfalls bemerkbar macht sich der Hybridantrieb natürlich bei gemächlichen Stadtfahrten: Sobald man den Fuß ganz leicht macht und das Tempo unter 70 km/h fällt, dreht die Elektronik dem Diesel den Hahn zu. Dann wird es ganz leise an Bord und der E-Motor bewegt das Auto alleine. Bis zu drei Kilometer weit reicht der Strom aus dem Akku, den die Franzosen in der Mulde des Reserverades untergebracht haben. Erst dann oder wenn man kräftiger beschleunigt, meldet sich der Diesel wieder zu Wort und klingt plötzlich viel kerniger als man ihn kennt.

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