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04.09.2013

15:10 Uhr

Peugeot 308

Mit neuem Löwenmut gegen den Golf

Quelle:dpa

Peugeot stellt sich mit der Neuauflage des 308 dem VW Golf entgegen. Neues Design, neues Innenleben und gutes Fahrverhalten: So macht der französische Kompakt-Herausforderer eine gute Figur.

Er wagt sich gut gerüstet in die Höhle des Löwen: Der neue Peugeot 308 will in der Kompaktklasse punkten. PR

Er wagt sich gut gerüstet in die Höhle des Löwen: Der neue Peugeot 308 will in der Kompaktklasse punkten.

BerlinFür Importeure ist sie so etwas wie die Höhle des Löwen: Nirgends ist der deutsche Automarkt so dicht besetzt und trotzdem so klar von einem Modell dominiert wie in der Kompaktklasse. Doch Peugeot lässt sich vom Giganten Golf nicht entmutigen. Der Autobauer stellt dem Wolfsburger Bestseller den neuen 308 entgegen. Dieser feiert seine Publikumspremiere auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA, Publikumstage: 14. bis 22. September) in Frankfurt. Der Peugeot 308 kommt zu Preisen ab 16 450 Euro am 21. September in den Handel.

Alte Nummer, neues Auto

Die Nummer auf dem Heckdeckel bleibt zwar bei diesem Generationswechsel zum ersten Mal die alte. Doch sonst ist (fast) alles neu bei der Löwenmarke. So, wie der Golf den modularen Querbaukasten nutzt, fußt der neue 308 auf einem ebenfalls neuen Teilesatz und spart dadurch genau wie sein Wolfsburger Konkurrent kräftig an Gewicht: Bis zu 140 Kilo leichter, entsprechend sparsamer und entsprechend handlicher wird der Franzose dadurch.

Peugeot 308 - die Nummer des Modells bleibt die alte. Doch am Auto ist so gut wie alles neu. PR

Peugeot 308 - die Nummer des Modells bleibt die alte. Doch am Auto ist so gut wie alles neu.

Im Gegensatz zu VW wagt Peugeot ein neues Design: Das erkannt man außen an der flacheren Silhouette, dem gekürzten Format und den viel kleineren Scheinwerfern. Die gibt es zum ersten Mal auch mit LED-Technik. Neu ist auch die Haube ohne Hakennase und ein geschrumpftes Kühlermaul. Innen blickt man auf ein völlig neues Armaturenbrett, das Peugeot «i-Cockpit» nennt.

Gelungene Mittelkonsole

Das Ambiente rund ums Lenkrad ist sehr aufgeräumt und minimalistisch gestaltet. Weil alle wichtigen Funktionen über den serienmäßigen Touchscreen in der Mittelkonsole gesteuert werden, zählt man nicht einmal mehr ein Dutzend Schalter in den Konsolen. Dazu gibt es ein ungewöhnlich kleines und tief sitzendes Lenkrad. Die nicht minder kleinen Instrumente weit oben auf dem Armaturenbrett wirken fast verloren. Das ist ungewohnt, fühlt sich aber passend an: Man hat den Wagen gut in der Hand, sieht gut und fühlt sich trotzdem nicht beengt.

Peugeot 308 HDI 115: Der Franzose ist leichter, sparsamer und handlicher geworden als die Vorgänger. PR

Peugeot 308 HDI 115: Der Franzose ist leichter, sparsamer und handlicher geworden als die Vorgänger.

Das geht den Hinterbänklern leider anders. Um den Kopf wird es ein bisschen eng. Und wer größer als 1,70 Meter ist, dem drückt die zu kurze Kopfstütze in den Nacken. Für Knie und Füße ist aber noch genügend Platz. Und das, obwohl das Auto ein paar Zentimeter geschrumpft und der Kofferraum auf rekordverdächtige 420 Liter gewachsen ist.

Kommentare (5)

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Account gelöscht!

04.09.2013, 18:27 Uhr

Jetzt muss Peugeot aber auch eine Anzeige bei Handelsblatt schalten!

Querschlaeger

05.09.2013, 06:11 Uhr

mag zwar gut aussehen, aber die billige Renault Klappertechnik wird die gleiche bleiben!

PeterT

05.09.2013, 10:40 Uhr

OMG, immer diese Assistenz-Systeme. Wer braucht bitte Verkehrszeichen-Erkennung?
Vor einiger Zeit gab's einen interessanten Artikel, daß Bosch die Zukunft in Assistenzsystemen sieht.
Nachdem also Bosch jahrelang seine Kohle mit ESP gemacht hat, und jedes Auto verrissen wurde, das ESP nicht serienmäßig hatte (wie Autofahrer 100 Jahre lang ohne ESP überleben können ist fast unerklärlich), wird jetzt also jedes Auto verrissen das nicht das volle Set an Bosch Assistenzsystemen an Bord hat.
Es lebe der unabhängige Journalismus

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