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27.11.2013

11:05 Uhr

Range Rover LWB

Der Dicke macht sich lang

Quelle:MID

Ein mächtiger Brocken war der noble Brite ja schon immer. Nun wird der Range Rover auch noch länger. So soll er betuchten Kunden eine coole Alternative zu den üblichen "Chauffeurs-Limousinen" bieten.

Land Rover bringt im März 2014 eine Variante des Range Rover mit einem um 20 Zentimeter verlängerten Radstand auf den Markt. Die Preisliste startet bei etwa 130.000 Euro. PR

Land Rover bringt im März 2014 eine Variante des Range Rover mit einem um 20 Zentimeter verlängerten Radstand auf den Markt. Die Preisliste startet bei etwa 130.000 Euro.

Los Angeles/USAGewöhnlich werden bei der Konzeption eines neuen Autos alle Dinge in einem sogenannten Lastenheft verewigt: Größe, Motorisierungen, Package, Antriebe und dergleichen mehr. So auch beim jüngsten Range Rover, der seit Ende vorigen Jahres auf dem Markt ist.

Auch die bereits üppige Beinfreiheit im Fond – schließlich misst der Radstand des Range Rover rekordverdächtige 2,92 Meter – hielt man für mehr als ausreichend. Denkste. "Händler, vor allem aus China und den USA, meldeten uns, dass Kunden vermehrt den Wunsch nach noch mehr Raum im Fond äußersten", sagt Land Rovers Vorstandschef Ralf Speth.

Kritik, die man sich daheim in England zu Herzen nahm. In der hauseigenen Abteilung ETO (Engineered To Order) entstand so die Version LWB (Long Wheelbase). Glücklicherweise geht der Eingriff nicht zu Lasten der Proportionen. Die Silhouette und das scheinbar "schwebende" Dach – ein typisches Styling-Element der Marke – bleiben dem Luxus-Liner auch mit längerem Radstand erhalten. Äußerlich ist die Version durch ein "L" an den Flanken gekennzeichnet.

Nun wird der 5,20 Meter lange Range Rover damit nicht viel anders fahren als er es ohnehin schon tut – sehr souverän. Zumindest nicht im dichten Verkehr von Los Angeles, wo wir den Riesen-Range erstmals bewegen konnten.

Der zusätzliche Platz kommt den Fondpassagieren zugute. Diese können nun ohne Probleme die Knie übereinanderschlagen. PR

Der zusätzliche Platz kommt den Fondpassagieren zugute. Diese können nun ohne Probleme die Knie übereinanderschlagen.

Unebenheiten federt er theoretisch zwar noch etwas geschmeidiger ab, und auch längere Bodenwellen scheinen unter dem LWB-SUV ihr Dasein zu verlieren. Doch subjektiv lässt sich da kein Unterschied "erfahren".

Tribut zahlt einzig der Fahrer, nämlich dann, wenn es ums Rangieren geht. Der Wendekreis mit 13,4 Metern nähert sich dem eines kleinen Lkw. Empfohlen wird, schon mal die Hofeinfahrt zu vermessen, bevor es ans Bestellen geht.

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