Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

03.05.2013

10:42 Uhr

Range Rover Sport

Sportlich und britisch

Quelle:MID

Die zweite Generation des seit 2005 gebauten Range Rover Sport schickt Land Rover Ende September auf den Markt. Beim Gewicht hat der kleine Bruder des Range Rover ordentlich abgespeckt – aber nicht beim Preis.

Nur eine handbreit kürzer und flacher als der große Bruder ist der Range Rover Sport durch das hinten abfallende Dach deutlich mehr auf Dynamik getrimmt. MID

Nur eine handbreit kürzer und flacher als der große Bruder ist der Range Rover Sport durch das hinten abfallende Dach deutlich mehr auf Dynamik getrimmt.

Gaydon / GroßbritannienIm Portfolio von Land Rover spielte der seit 2005 gebaute Range Rover Sport stets den coolen Lifestyle-Typen, wurde gar Bestseller der Marke. Ende September schicken die Briten nun die zweite Generation an den Start. Wie sein großer Bruder Range Rover hat auch der Range Rover Sport dank Aluminium-Karosserie kräftig abgespeckt. Preislich allerdings geht es nach oben. Das Basismodell mit dem 3-Liter-V6-Diesel beginnt bei 59.600 Euro und ist damit knapp 4.000 Euro teurer als der Vorgänger. Die Topversion kostet sogar 99.200 Euro.

Es ist schon erstaunlich, was die Entwickler von Land Rover so auf die Räder stellen, seit der Besitzer nicht mehr Ford, sondern Tata heißt. Zuerst kam der coole Evoque, ein Beau auf dem Boulevard, dann das Flaggschiff Range Rover, der rollende Buckingham Palace. Und nun folgt der Dritte im Bunde, der Range Rover Sport, wieder so ein „Nobel-Hobel“. Nur eine handbreit kürzer und flacher als der große Bruder, gestaltet sich das Karosserie-Design ähnlich, ist jedoch durch das hinten abfallende Dach deutlich mehr auf Dynamik getrimmt.

Damit er auch hält, was er äußerlich verspricht, hat der Hersteller den Range Rover Sport der gleichen Leichtbau-Diät wie beim großen Range Rover unterzogen. Er wiegt über acht Zentner weniger als der Vorgänger. Nick Rogers von Land Rover lehnt sich dann auch weit aus dem Fenster: „Der neue Range Rover Sport hat die beste Straßen-Dynamik, mit der jemals ein Modell der Marke aufwarten konnte.“ Das sind selbstbewusste Töne.

Unsere erste Fahrt mit einem Vorserienfahrzeug – die endgültige Serienfertigung beginnt erst im Sommer – bestätigt dies jedoch. Mühelos und mit einer verblüffenden Handlichkeit lässt sich der britische Brocken ums Eck treiben. Er bleibt durch seine serienmäßige Luftfederung und dem aktiven Wankausgleich stoisch in der Waage. Das Fahrwerk geriet straff, lässt aber noch genügend Restkomfort übrig. Es ist die einmalige Kombination zwischen hoher Sitzposition und sportlichem Fahrverhalten, die den Range Rover Sport so besonders macht. Fahrdynamisch rangiert der Engländer damit auf dem Niveau vom Porsche Cayenne und BMW X5 – mindestens.

Range Rover im Handelsblatt-Test: My car is my castle

Range Rover im Handelsblatt-Test

My car is my castle

Bereits lange bevor SUVs groß in Mode kamen, chauffierte der Range Rover seine Besitzer tagsüber durchs Gelände und abends vor die Oper. Der neue Range bleibt seinen Wurzeln treu – und setzt noch einiges drauf.

Zur Verfügung stand die Achtzylinder-Topversion. Der 5-Liter-Kompressor-Motor hat leichtes Spiel mit dem Sport; kein Wunder bei 510 PS und 625 Newtonmetern Drehmoment. Per Wippen am Lenkrad wechseln die Gänge im Bruchteil einer Sekunde. Wer es darauf anlegt, sprintet in 5,3 Sekunden von null auf Tempo 100. Und erst bei 250 km/h bremst der Fahrtwind den unbändigen Schub des dicken Briten ab.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×