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17.05.2012

14:12 Uhr

Roding Roadster

Porsche-Jäger aus der Provinz

Quelle:dpa

Leichter als ein Kleinwagen, so schnell wie ein Porsche: Der bayerische Hersteller Roding baut einen Roadster, mit dem sportliche Fahrer selbst in Monaco auffallen. Diese Exklusivität hat ihren Preis.

Modernes Design: Der Roding Roadster ist klar und kantig geschnitten. dpa

Modernes Design: Der Roding Roadster ist klar und kantig geschnitten.

BerlinEinen Porsche Boxster sieht man öfter. Doch mit einem Auto wie dem Roding Roadster fällt man sogar in Monaco oder am Nürburgring auf. Denn fürs Erste soll es gerade mal 23 Exemplare des Sportwagens geben, der jetzt in der bayerischen Kleinstadt gleichen Namens montiert wird. Aber der offene Zweisitzer ist nicht nur exklusiver als der Porsche. Sondern er ist auch so viel sportlicher als der Roadster aus Zuffenhausen. Wer das nötige Kleingeld von 155.000 Euro hat, zahlt da vielleicht auch bereitwillig den doppelten Preis.

Selbst ein VW Up wiegt mehr

Dafür setzen die Macher, die sich und ihre Geldgeber vor ein paar Jahren in der "Formula Student" kennengelernt haben, vor allem auf radikalen Leichtbau: Karbon und Aluminium sind nahezu die einzigen Materialien, aus denen der Roding montiert wurde. Ein aus dem Motorsport entlehntes Monocoque aus Kohlefaser und dazu Hilfsrahmen aus Leichtmetall drücken das Gewicht auf 950 Kilogramm. Selbst ein VW Up bringt mehr auf die Waage.

So modern wie die Konstruktion ist auch das Design: Klar und kantig ist der Zweisitzer geschnitten, duckt sich flach auf die Straße und macht sich im Rückspiegel ungeheuer breit. Er funkelt aus winzigen Scheinwerfern, hat gleißende LED-Heckleuchten und zwei riesige Hutzen hinter den Insassen. Und dass er aus manchen Perspektiven an den Audi R8 erinnert, ist ja keine Schande.

Feines Leder, blankes Aluminium

Trotzdem ist der Roding kein puristischer Extremist wie zum Beispiel der Lotus Elise. Es gibt zwar enge und unbequeme Rennsitze, weil der Wagen so eine hohe Querbeschleunigung ermöglicht. Aber überall, wo man hinschaut, sieht man neben den mit Klarlack konservierten Kohlefasern vor allem feines Leder und blank poliertes Aluminium. Außerdem bauen die Bayern sogar Extras wie elektrische Fensterheber und eine Navigationssystem ein.

Kommentare (1)

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18.05.2012, 03:10 Uhr

Schön, dass es solche Autos gibt und es werden immer mehr Hersteller.
Bei den technischen Daten werden auch Airbags uns ABS genannt. Das ist eine echte Leistung!
Zur Fahrbarkeit gibt es leider keine Informationen, ESP steht auch nicht auf der Liste. Aber was soll's, wer sich solch ein schönes Auto kauft sollte schon wissen worauf er sich einlässt.

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