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09.08.2016

09:00 Uhr

Seat Alhambra im Test

Praktisch, durchdacht und sehr variabel

VonHolger Holzer
Quelle:Spotpress

Große Vans sind etwas aus der Mode gekommen, der Trend geht eher zum hippen SUV als zum biederen Großfamilien-Shuttle. Warum bloß, fragt man sich nach zwei Wochen Fahrt im Seat Alhambra.

Test: Seat Alhambra - Praktischer wird’s nicht Seat

Seat Alhambra

Für Familien mit Kindern gibt es kaum ein praktischeres Auto als einen großen Van vom Schlage Seat Alhambra.

Nun sind sie also nur noch zu dritt: Das Trio Seat Alhambra, VW Sharan und Ford Galaxy ist das letzte Überbleibsel des in den 80er-Jahren gestarteten Van-Booms in Europa. Selbst dessen Begründer Renault Espace will mittlerweile lieber hippes SUV sein als biederer Großfamilien-Shuttle. Dabei gibt es mit Kindern kaum ein praktischeres Auto als einen großen Van vom Schlage Seat Alhambra. Und das liegt nicht nur an den Schiebetüren.

Gerade auf kleine Kinder üben die sanft gleitenden Portale offenbar eine unwiderstehliche Faszination aus. Gerade, wenn sie elektrisch betätigt werden (ab 1030 Euro). Mit dem wiederholten Öffnen und Schließen ließe sich problemlos ein ganzer Nachmittag füllen, wenn man es den Kindern nicht verbieten würde. Den anschließenden Ärger nimmt man als Erziehungsberechtigter gerne hin, denn die Türen bieten nicht nur in engen Parkhäusern gewaltige Vorteile. Auch in großzügigeren Parksituationen entfällt die sonst übliche Türsicherungspflicht. Keine Hand muss die Blechkante gegen Kontakt mit Hauswand oder Nachbarsauto abschirmen, keine kleinen Kinderfinger drohen zwischen Blatt und Rahmen gequetscht zu werden.

Praktische Schiebetüren und große Fensterflächen, die für Helligkeit im Innenraum sorgen - das sind nur zwei Vorteile des Alhambra Seat

Praktische Schiebetüren

Praktische Schiebetüren und große Fensterflächen sind nur zwei Vorteile des Alhambra.

Dazu kommt das grandiose Raumgefühl in Reihe zwei. Die Schiebetüren geben eine derart große Öffnung frei, die in Kombination mit dem üppigen Fußraum schon beim Einsteigen für ein ungemein großzügiges Raumempfinden sorgt. Noch einmal unterstützt wird das von den großen Fensterflächen, die man von aktuellen Autos sonst fast nicht mehr kennt.

Auch vorne kann man sich über Enge nicht beschweren. Das Cockpit ist nach bester VW-Konzern-Manier gebaut – also übersichtlich geordnet, gut verarbeitet und in Sachen Material angenehm bestückt. Im technisch eng verwandten VW Sharan mag das ein oder andere Detail noch eine Spur edler sein, beschweren kann man sich aber auch im Alhambra nicht. Zudem sitzt man ausgesprochen gut, rückenfreundlich hoch und mit gutem Blick über Fahrzeug und Umgebungsverkehr.

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