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10.12.2013

10:31 Uhr

Siku Racing im Test

Rennstrecken-Training im kleinen Maßstab

Siku Racing verbindet eine klassische Automodellrennbahn mit funkferngesteuerten Miniaturen, deren temporeiche Handhabung viel Fingerspitzengefühl erfordert. Eine gute Last-Minute-Idee für den Weihnachts-Gabentisch?

339 Euro ruft Siku für das komplette Start-Set inklusive Ladegerät für die Fahrzeug-Akkus auf. Die beiden Autos gibt es auch einzeln zu kaufen. Sie kosten 139 Euro pro Stück, sind aber auch aufwändig konstruiert. PR

339 Euro ruft Siku für das komplette Start-Set inklusive Ladegerät für die Fahrzeug-Akkus auf. Die beiden Autos gibt es auch einzeln zu kaufen. Sie kosten 139 Euro pro Stück, sind aber auch aufwändig konstruiert.

DüsseldorfDieses Spiel hat in kurzer Zeit an Preisen schon so einiges eingeheimst: Siku Racing wurde Anfang des Jahres auf der Nürnberger Spielwarenmesse mit dem „Toy Award 2013“ der Jury und dem „Traders‘ Favourite 2013“ der Fachbesucher ausgezeichnet. Kurz nach der Markteinführung im Oktober gab es den Innovationspreis beim Wettbewerb „Modellauto des Jahres“ der Fachzeitschrift „Modell Fahrzeug“. Hinter dem neuen Spielsystem verbirgt sich eine geschickte Kombination aus klassischer Automodellrennbahn und funkferngesteuerten Miniaturen, und das wollen wir natürlich unbedingt selbst ausprobieren.

Siku Racing stützt sich auf RC-Autos im klassischen Sammlermaßstab 1:43. Sie sind bemerkenswerterweise aus Metall und entsprechend robust. Zum Start des Systems liegen ein Mercedes-Benz SLS AMG GT3 und ein Porsche 911 GT 3 R sowie die „GT Challenge“ getaufte Grundpackung vor. Sie enthält neben den beiden Autos 16 Bahnstücke – je acht Geraden und Kurven. Das trittfeste Material erinnert ein wenig an Iso- oder Gymnastikmatten.

Die Fahrbahnelemente lassen sich mit ihrer puzzleartigen Perforation beliebig zusammenstecken, so dass von Anfang an für ausreichend Abwechslung gesorgt ist. Die Straßenabschnitte haben ein graues Asphaltband und grüne Randstreifen. Der Kurs wird durch einsteckbare Leitplanken aus Plastik abgesichert. Das ist so weit erst einmal nichts Außergewöhnliches, doch rasch offenbaren sich die Besonderheiten des neuen Spielsystems.

Die Controller für die Fahrzeuge verfügen nicht nur über vier vorwählbare Geschwindigkeitsstufen, sondern auch über einen Knopf zum Ein- und Ausschalten des Fahrzeuglichts. Zusätzlich gibt es eine Taste, mit der sich ein besonderer Sensor unter den Autos aktivieren lässt.

Der reagiert auf Farben, denn auf dem Siku-Track können drei unterschiedlich große (blaue) Pfützen und ein (gelber) Pfeil aufgeklebt werden. Fährt ein Wagen über die „Wasserstelle“, beginnt er zu schlingern; fährt es über den „Turbo“-Pfeil, gibt es kurzzeitig mehr Gas. Ist der Sensor deaktiviert, bleiben die Effekte beim Überfahren der Aufkleber aus.

Hinter dem Spielsystem verbirgt sich eine Kombination aus klassischer Automodellrennbahn und funkferngesteuerten Miniaturen. ampnet

Hinter dem Spielsystem verbirgt sich eine Kombination aus klassischer Automodellrennbahn und funkferngesteuerten Miniaturen.

Ebenso sollen die Siku-Racer im Übrigen ganz originalgetreu auf dem grauen Asphaltabschnitt schneller als auf dem grünen Rasentreifen unterwegs sein. Wirklich nachprüfen ließ sich das aber nicht. Erfreulich ist, dass trotz der Schienenbreite von 40 Zentimetern der Platzbedarf dank strenger 90-Grad-Kurven unter dem einer herkömmlichen Modellrennbahn liegt, so dass Siku Racing auch in kleineren Wohnungen gut einsetzbar ist. Gefahren werden können die RC-Miniaturen natürlich auch außerhalb der Strecke auf dem heimischen Fußboden.

Es erfordert viel Übung, die nicht richtungsgebundenen Fahrzeuge kontrolliert über den Kurs zu bringen. Zu Beginn empfiehlt sich zur Eingewöhnung auf jeden Fall der erste Gang. Mit dem zweiten kommt dann schon maßstabsgerechtes Renntempo auf, die Übersetzungsstufen drei und vier sind eher ein Fall für echte RC-Profis. Verlassen muss man sich allerdings auf das Gefühl, denn eine Ganganzeige gibt es nicht. Endet die Fahrt an der Leitplanke, so kann der GT-Flitzer durch Rückwärtsfahren wieder befreit werden.

Die Fahrbahn wird einfach zusammengesteckt. Erweiterungen gibt es derzeit noch nicht. ampnet

Die Fahrbahn wird einfach zusammengesteckt. Erweiterungen gibt es derzeit noch nicht.

Die eigentliche Fahrbahn ist breit genug für drei Autos nebeneinander (plus noch einmal je eine Fahrzeugbreite links und rechts auf den Grünstreifen). Siku Racing funktionierte beim Ausprobieren absolut problemlos und störungsfrei. Lediglich die Löcher für die Leitplanken könnten möglicherweise auf die Dauer etwas leiden.

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