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05.01.2005

12:50 Uhr

Smart Forfour 1.5 CDI mit 68 PS

Smart ForFour: Quicklebendiger Kleindiesel

Bis vor nicht allzu langer Zeit war ein Smart noch ein Smart: Dass das Modell in der geschlossenen Version City- Coupé hieß, interessierte eigentlich niemanden. Zumindest für den Mann auf der Straße war das einfach nur "der Smart".

Smart Forfour

Dynamischer Diesel - Smart Forfour 1.5 CDI

dpa HAAR. Seit April 2004, also seit es den Forfour gibt, ist das anders. Den größeren Smart gibt es seit kurzem auch mit zwei verschiedenen Dieselmotoren. Wir haben den schwächeren mit 68 PS für Sie näher angeschaut.

Der Smart Forfour ist größtenteils baugleich mit dem Mitsubishi Colt. Die beiden Autos werden von den gleichen Motoren angetrieben, drei Benzinern mit 75, 95 und 109 PS sowie zwei Dieseln mit 68 und 95 PS. Der von uns gefahrene 68-PS-Diesel ist ein Dreizylinder mit 1,5 Litern Hubraum und Common-Rail-Einspritzung. Er hält die strenge Euro-4-Norm ein, was bei Dieseln derzeit noch nicht Standard ist.

Das Aggregat wirkt auf der Straße lebendig und spritzig. Schon ab 1 600 Touren liegt das maximale Drehmoment von 160 Newtonmetern an - und das spürt man auch beim Beschleunigen aus dem Drehzahlkeller heraus. Mit diesem Selbstzünder ist der knapp 1,2 Tonnen schwere Forfour gut motorisiert.

Das in unserem Auto eingebaute automatisierte Schaltgetriebe namens Softouch kostet 550 Euro Aufpreis. Im Automatikmodus irritieren die Schaltpausen: Immer wenn das Getriebe hochschaltet, setzt der Vortrieb kurz aus. Im manuellen Modus fallen diese Aussetzer weniger auf. Schön, wenn auch noch - wie in unserem Testwagen - die für 350 Euro Aufpreis verfügbaren Schalt-Paddles installiert sind.

Das Fahrwerk des großen Smart ist ein guter Kompromiss zwischen Sportlichkeit und Komfort. Im Vergleich zum Mitsubishi Colt Fünftürer ist der Forfour mit 1,45 Metern ganze zehn Zentimeter niedriger. Daher tut sich das Fahrwerk in Kurven leichter; die Karosserie schwankt kaum nach außen. Wellen im Fahrbahnbelag und Stöße von unten lassen die Insassen ebenfalls weitgehend unbehelligt.

Das Cockpit ist frisch, jugendlich und peppig gestaltet. Einen 75- jährigen Rentner mit Hut kann man sich darin nur schwer vorstellen. Bei aller Peppigkeit sind die Instrumente aber auch gut abzulesen, und die Anordnung der Bedienelemente ist übersichtlich. Die Sitze bieten annehmbaren Seitenhalt. Die Fondbank lässt sich um etwa 15 Zentimeter längs verschieben. Bewegt man die Bank ganz nach hinten, so genießt man hinten hervorragenden Sitzkomfort. Bei einem 1,75 Meter großen Testpassagier bleiben nicht weniger als acht Zentimeter vor den Knien, wenn der Sitz davor für dieselbe Körpergröße eingestellt ist. Über dem Scheitel sieht es nicht so gut aus: Dort stößt derselbe Insasse an die Fahrzeugdecke, wenn er seinen Kopf an die Kopfstütze lehnt.

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