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21.01.2005

08:31 Uhr

Spielzeug fürs Wochenende - Armaturenbrett-Verkleidung teilweise vergoldet

Achtung Bodenschwelle!

VonDieter Hintermeier

Menschen aus allen Winkeln der Welt hasten und rennen durch die Ankunftshalle des Frankfurter Flughafens. Männer fallen ihren Frauen und Kindern in die Arme, andere rufen aufgeregt nach einem Taxi und haben dabei schon ihren Laptop griffbereit.

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Carsten Rath muss sein „Taxi“ nicht mehr suchen. Das 6er-Coupé von BMW im Tuning der Laupheimer Firma Hamann steht für ihn zur Weekend-Journal-Testfahrt bereit.

Der Geschäftsführer der Robinson-Clubs, einer Tochtergesellschaft des Reiseriesen Tui, kommt aus Hannover. In Frankfurt macht er Zwischenstation – geschäftliche Termine warten hier später auf ihn.

Doch Rath versprüht keine Hektik: Mit dunklem Anzug und braunem Teint kommt der Reise-Manager gut gelaunt und mit einem breiten Lächeln im Gesicht aus der Ankunftshalle.

Die Vorfreude ist ihm sichtlich anzusehen, denn heute ist mit dem Hamann-BMW ein echter Renner am Start. Die Veredelung sieht Rath dem Testwagen sofort an. „Ein sehr schönes Auto. Aber ich vermisse doch etwas das Understatement. Bei dem Wagen merkt jeder sofort, dass er viel Geld gekostet hat und hochmotorisiert ist.“

Die ersten Meter in dem 412PS starken Wagen gehen aber nur im Schritt-Tempo voran. Bevor wir auf die Autobahn A5 in Richtung Bad Homburg und Kronberg rollen, müssen am Flughafen noch einige Bodenschwellen gemeistert werden. Die sind mit dem tiefer gelegten 6er mit äußerster Vorsicht zu genießen, ähnlich wie bei manchen Ferraris. Denn wer hier das Gaspedal auch nur antippt, hat schon verloren. Möglicherweise viel Geld, denn eine demolierte Schürze ist bei diesem Wagen keine preiswerte Angelegenheit.

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