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06.02.2005

08:00 Uhr

Spitze "nur" 225 km/h

Das kleine Blechstück am Kühler

VonDieter Hintermeier

Ein tolles Auto. Aber. Andreas Schmid kennt seine Pappenheimer. Der Gründer und Geschäftsführer des VIP Medienfonds investiert Millionen in deutsche und amerikanische Filme. Jetzt testet er ein deutsches Top-Fahrzeug. Doch leider klebt vorn das falsche Markenzeichen, findet er.

„Niemand geht zu Tiffany, kauft dort ein teures Parfüm und steckt das dann in eine Aldi-Tüte“, sagt der 43-Jährige. Der Phaeton 3,0 TDI hat eben vorn das VW-Emblem. Das sagt Schmid, während er noch an seinem Firmensitz in Grünwald bei München steht und gleich die ausgiebige Testfahrt beginnt.

VW kennt das Thema. Schon beim sportlichen Scirocco waren sich einst die Tester einig, dass er tolle Fahreigenschaften hatte. Schade, dass er kein Audi war.

Auch wenn es vielleicht den Anschein hat, Schmid versteht sich nicht als automobiler Provokateur. Er ist vielmehr ein ruhiger, unterhaltsamer, freundlicher Mensch. Nur spricht er gern Klartext.

Als wir Grünwald verlassen und auf Landstraßen in Richtung Pullach und Edmund Stoibers Wolfratshausen im gemäßigten Tempo fahren, redet Schmid wieder: „Der Wagen hat eine sehr gute Laufruhe und angenehme Ledersitze.“

Apropos Leder. Hier schlägt der Phaeton, von VW-Chef Ferdinand Piëch konzipiert, nach Meinung von Schmid sogar die Konkurrenz aus Stuttgart: „Klare Vorteile gegenüber Mercedes. Im Phaeton sitzt es sich weicher und angenehmer.“ So ein Satz wird Piëch besser gefallen.

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