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19.02.2012

10:44 Uhr

Sprachsteuerung im Auto

Nach Diktat gerast

Quelle:dpa

Nach links und rechts lenken kann der Autofahrer per Sprachsteuerung noch nicht. Mehr Systeme sollen aber in Zukunft mit der Stimme zu steuern sein - daran arbeiten Firmen wie Nuance.

Noch steckt die Sprachsteuerung in der Entwicklungsphase, doch in wenigen Jahren sollen viele Bedienungselemente von Autos akustisch bedient werden. dpa

Noch steckt die Sprachsteuerung in der Entwicklungsphase, doch in wenigen Jahren sollen viele Bedienungselemente von Autos akustisch bedient werden.

UlmWenn Mensch und Auto miteinander kommunizieren, passiert das meist per Tastendruck oder Kippschalter. Doch Patrick Langer kann sich im Testwagen den Rock-Klassiker «Satisfaction» von den Rolling Stones abspielen lassen, indem er den Computer am Armaturenbrett anspricht. Und tatsächlich: Wenige Sekunden nach Langers Bitte ertönt der Hit im Auto.

Die amerikanische Firma Nuance stellt sich die Zukunft der mobilen Telekommunikation unter anderem so vor, dass Menschen die Hände freihaben und selbst im Auto immer und überall online sind. In Ulm tüfteln Experten des Unternehmens wie Langer daran.

«Wenn ein Mensch sein Mobiltelefon per Stimme steuern kann, verlangt er das in Zukunft auch in seinem Auto», sagt Arnd Weil, Leiter des Nuance-Bereichs Automotive. Eine große Anforderungen sei etwa, dass der Computer erkenne, wer gerade spricht - wenn zum Beispiel eine sechsköpfige Familie auf dem Weg in den Urlaub sei.

«Eine Markteinführung klappt erst dann gut, wenn die Fehlerquote minimal ist, das ist ähnlich wie bei der Einführung von berührungsempfindlichen Bildschirmen», betont Gerhard Rigoll vom Lehrstuhl für Mensch-Maschine-Kommunikation an der TU München. Bereits seit rund 20 Jahren arbeiten Unternehmen und Wissenschaftler daran, die Sprachsteuerung breiter einzusetzen. Doch erst neueste Entwicklungen wie die Sprachsteuerung «Siri» bei Apples iPhone 4S zeigten, dass es mittlerweile erhebliche Fortschritte gebe, sagt Rigoll.

Kommentare (2)

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19.02.2012, 14:32 Uhr

So ein Blödsinn. Da sollten sich die Firmen besser um sinnvolleres kümmern, wie z.B. ein Abstandsradar. Außerdem gehört in jedes Motorfahrzeug eine Blackbox u.v.m.. Aber dieses System ist so Überflüssig wie ein Kropf.

Lawelyan

21.02.2012, 18:36 Uhr

Sie verbringen wohl nicht viel Zeit im Auto.....
Eine Blackbox im Auto bringt erst dann etwas, wenn die Datenlage umfassend und manipulationssicher ist.
Außerdem weckt so eine Blackbox begehrlichkeiten die ich nicht umbedingt unterstütze.

Und ein Abstandsradar, jeden Tag von tausenden Microwellen beworfen zu werden, so stell ich mir das Stadtleben nicht wirklich vor.

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