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05.04.2006

11:23 Uhr

HB STUTTGART. Batterien bleiben in Deutschland die Hauptursache für Autopannen. Das geht aus der aktuellen Pannenstatistik des Auto Clubs Europa (ACE) in Stuttgart hervor.

Demnach lag der Anteil der Batteriemängel an allen Pannen, zu denen die ACE-Pannenhelfer gerufen wurden, bei knapp 25 Prozent. Auf Rang zwei kamen Defekte am Motor (17 Prozent), gefolgt von Mängeln an der Elektrik (13 Prozent) und am Fahrwerk (11 Prozent). Die ACE-Pannenhelfer mussten im Jahr 2005 rund 93 000 Mal ausrücken.

Trotz des erneuten Spitzenplatzes gingen die Batteriemängel dabei im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurück: 2004 hatte der Anteil dieser Pannenursache laut ACE noch 31,8 Prozent betragen. Bei den Mängeln an Motor, Elektrik und Fahrwerk verzeichneten die Pannenhelfer allerdings eine Zunahme.

Den Hauptgrund für die häufigen Batteriedefekte sieht der ACE in einer „Überforderung“ des Stromspenders: „Die in den meisten Autos verbauten Batterien haben bei der Vielzahl der elektronischen Verbraucher, die sie zu versorgen haben, einfach nicht die Kapazität, die sie aufweisen müssten“, sagte ein ACE-Sprecher. Hinzu komme die übliche Nachlässigkeit bei der Wartung. So werde oft nicht auf den Säure- und Ladestand geachtet, was sich besonders bei Kälte rächt.

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